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Radreise Elba und Sardinien

Unterwegs im Nordosten von Elba
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Nach den positiven - was heißt hier positiv - nach den traumhaften Erlebnissen des letzten Jahres mit unserer Radreise in Kampanien stand fest, auch den nächsten Sommerurlaub auf dem Rad zu verbringen. Und da Eve von meinen vielen Erzählungen über meine Zeit auf Elba neugierig geworden und ebenfalls ihre Liebe für Italien entdeckt hatte, was lag da näher ... Elba mit dem Rad entdecken (mit Auto und Motorini kannte ich die Insel ja schon zur genüge). Da uns drei Wochen für Elba aber zuviel erschienen, wollten wir noch einen Abstecher nach Sardinien nachschieben. Hinflug also von Köln nach Pisa - Rückflug von Olbia nach Köln gebucht - dazwischen war alles offen, wir mussten halt nur irgendwann nach Sardinien ...

Im Unterschied zum letzten Jahr haben wir das Verpackungsproblem der Räder dieses Mal mit Bike-Bags gelöst, die etwas mehr Montage-Aktionen (Demontage und Montage der Räder, Gepäckträger, Schutzbleche u.ä.) benötigen, aber den Check-In am Flughafen stressfrei gestalten. Man hat zwar ein Gepäckstück mehr auf dem Rad, aber da wir in diesem Jahr längere Zeit an einem Ort blieben und unser Gepäck deponieren konnten, war das kein Problem, selbst wenn wir doch einmal den Bag mitnehmen mussten.

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Montage unserer Räder in Pisa

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Unser Zeltplatz auf Elba

Alles lief perfekt. Das Verpacken der Räder, der Flug, die erste Übernachtung in Pisa mit anschließender Montage unserer Räder, die Bahnfahrt nach Campiglia, die kurze Strecke mit dem Rad nach Piombino, die Fährüberfahrt nach Portoferraio und die letzten 10 km bis zum Ziel, meiner alten Arbeitsstätte auf Elba, der Campeggio Rosselba le palme. Ich war ganz schön aufgeregt - wie es denn so ist an meiner alter Wirkungsstätte - schließlich sind doch ein paar Jahre vergangen. Aber ein paar alte Bekannte waren noch da: Carla, Mauri und Adriano ... die Wiedersehensfreude war groß.

Noch größer war meine Begeisterung, als ich den gleichen Platz bekam, den ich in meiner ersten Saison auf Elba im Jahr 1988 bekam: hoch oben (auch wenn der steile Weg dorthin immer mit Anstrengung verbunden ist - gerade mit dem Rad - Eve war immer begeistert ... ;-) mit Blick über die Bucht von Portoferraio, wenn da nicht mittlerweile die hohen Pinien stehen würden. Unser Zelt war - wie immer - rekordverdächtig schnell aufgebaut (meinen Wäscheleinentick konnte ich auch ausgiebigst ausleben, es gab ja schließlich genug Bäume ...) und zur Belohnung gab es das erste Bier an der Bar. 4,50 Euro für ein "birra media" ... !! Die Preise in Italien sind mittlerweile jenseits von Gut und Böse. Der daraus u. a. resultierende Rückgang der Touristen ist spürbar und auch ich überlege mittlerweile, meine Italienreisen einzuschränken - und das heißt schon was ...

Was noch auffiel, war der große Anteil an Holländern, die mittlerweile das Kontingent der Deutschen übernommen haben. Holländer in derart gebündelter Form als komplette Familien können dann doch ziemlich nerven in ihrem teilweise rücksichtslosen Verhalten ... eigentlich mag ich sie ja, aber ...

Hier noch ein Überblick über unsere Routen auf Elba:

 


Radroute 57079 - powered by Bikemap 

Radroute 57075 - powered by Bikemap 

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