Fadhila Cottage (Teil 1), Togean Islands, Sulawesi, Indonesien

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Es ist ein bißchen schade, dass die Internetverbindungen hier etwas rar sind. So wird es wohl einige Tage dauern, bis ich all die Blogs veröffentlichen kann, die ich in der Zwischenzeit geschrieben habe. Aber schreiben und ins Netz stellen werde ich sie trotzdem – bin irgendwie infiziert von dieser Art der Kommunikation.

Mittlerweile sind wir auf den Togean Islands im Fadhila Cottage angekommen und befinden uns dabei auf einer kleinen Insel ohne jegliche Verbindung zur Außenwelt (Internet, Telefon usw. ). Strom gibt es hier nur von 18 bis 6 Uhr morgens und Alles muß aufwändig per Boot herbei geschafft werden. Das Einzige, das es hier im Überfluss gibt ist Fisch. Wir haben uns hier für sechs Tage einquartiert, in Holzhütten, direkt am Wasser, ausgestattet mit Allem, was wir hier brauchen zum Leben. Drei Mal am Tag gibt es leckere Mahlzeiten und das Wichtigste: Bier gibt’s hier in eiskalter Form … Es ist hier in erster Linie ein Tauchrevier, wobei wir uns nur aufs Schnorcheln beschränken werden, aber auch dabei findet man bereits direkt am Strandufer eine wunderschöne Unterwasserwelt. Hier fliegen uns die Kokosnüsse nur so um die Ohren, die dann auch ein köstliches Getränk bieten und anschließend noch was zum Knabbern – wir werden uns hier wohlfühlen.

Noch ’ne kurze Zusammenfassung der Geschehnisse seit dem letzten Eintrag: Nach unseren zwei Tagen am Lake Poso ging es zusammen mit unseren holländischen Freunden und deren PKW wieder auf eine sechsstündige Fahrt über abenteuerliche Straßen nach Ampana weiter Richtung Norden. Am nächsten Tag dann vier Stunden auf die Fähre nach Wakei auf die Togean und anschließend mit einem einheimischen Longboat noch weitere zwei Stunden zu unserem derzeitigen Aufenthaltsort.

Wenn ich mir so die Geschichten der anderen  Gäste des Cottage während des Mittagessens so anhöre, so bin ich mir nicht mehr so sicher, ob ich hier schnorcheln gehe. Steinfische und Teufelsfische direkt am Ufer  sind bedrohliche Gesellen, mit denen man tunlichst keinen Kontakt herstellen sollte – hochgiftig und nicht mit zu spaßen. „Schau’n wir mal“ würde unser Franz sagen …

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