Von Auroville nach Agonda / Goa

Ob das Gepäck wohl in das Auto passt? Immerhin haben Saskia und Jürgen neben zwei größeren Rollkoffern auch jede Menge Handgepäck dabei. Saskia ist die Königin in Handgebäck-Aufgeben. Ihr macht da echt keiner was vor. Ist die Gewichtsgrenze fürs Hauptgepäck auf 15 kg limitiert, packt sie kurzerhand um in ihren in Rishikesh gekauften kleinen Rollkoffer. Dieser überschreitet gemeinsam mit dem restlichen Handgepäck das zulässige Gewicht von 7 kg bei weitem. Aber was soll’s? Sie wird am Flughafen von Chennai den Typen von SpiceJet schon was erzählen. Und tatsächlich, ihr Handgepäck wollen sie so nicht akzeptieren. Ohne Wenn und Aber gibt sie es einfach zusätzlich auf. 

Geschafft! Während unser Fahrer wie auch immer zwei große Rucksäcke plus die Rollkoffer verstaut, quetschen wir uns zu Dritt auf die enge Rückbank. Der große Jürgen sitzt vorne und unterhält sich die nächsten Stunden angeregt mit unserem Fahrer. Dieser scheut nicht davor zurück, uns alle auf unserer Route in ein Dosa-Restaurant einzuladen! Wie wunderbar! Am Flughafen angekommen verabschieden wir uns herzlich und vertreiben uns die lange Wartezeit bis zum Check-In, denn von Chennai nach Goa haben wir um 1 Uhr einen Nachtflug. In einem Irish-Pub verfallen wir der Bierlust, die uns teuer zu stehen kommt. Typisch Flughafen! 

Kurz vor Sonnenaufgang landen wir auf dem Dabolim Airport in Goa, der sich mitten in einer Modernisierungskur zu befinden scheint. Neue Gepäckbänder, Sitzreihen und Böden. Sogar Cafés und Restaurants bieten dem übermüdeten Gast Snacks und Kaffee an. Mit dem Prepaid-Taxi fahren wir für 1800 IR durch die Morgenröte nach Agonda, wo Saskia das Romya Guesthouse gebucht hat. Langsam aber sicher erwacht das Leben auf der Straße und in den Häusern. Es wird immer grüner und tropischer bis wir nach einer guten Stunde Agonda erreichen. Ich kann mich gut an die kleine Hauptstraße erinnern, die von vielen Souvenir-Shops gesäumt ist. Teiten, der Besitzer, begrüßt Saskia mit einem breiten Lächeln. Unsere Zimmer liegen auf der ersten Etage mit einer großen gemeinschaftlichen Terrasse. Wir entscheiden uns für das Zimmer mit Küche und Kühlschrank, Saskia und Jürgen nehmen das Zimmer mit Klimaanlage – wie sich später herausstellt – eine kluge Entscheidung. 

Agonda Beach – unsere erste Station in Goa

Als ich abends am Strand entlanglaufe, überkommen mich Freudentränen, wieder hier zu sein, ich kann es nicht fassen, wie schön es hier ist. Endlich wieder am Meer. Freue mich auf die Pause vom Reisen, auf einen ritualisierten Tagesablauf mit Joggen und Yoga. Ich treffe Rolf am Strand, umarme ihn und weine vor Glück. Zum Sonnenuntergang gehen wir ins Madhu, genießen ein Kingfisher und essen hier zu Abend. Der Kellner präsentiert mir die fangfrischen Fische und ich wähle mal den dicken Kingfisher aus. Dass er dann doch teuer wird, weiß ich noch nicht (1000 IR). Endlich mal wieder Fisch. Ich esse wirklich gerne Fisch. 

Wohlfühlprogramm mit Yoga und Joggen und …

Die nächsten Tage beginnen mit Joggen am frühen Morgen (Eve) und Yoga bei Amogh, einem indischen Yogalehrer, der im Avocado Guesthouse in der Shaka auf dem Dach praktiziert. In Ermangelung anderer Yogis – da Saisonende – stellt sich Amogh ganz auf unsere Bedürfnisse und Wehwehchen ein – im Prinzip Privatstunden. Auf dem Rücken liegend atmen wir tief in den Bauch, dehnen unsere Wirbelsäule diagonal und längs. Schwitzend halten wir die Posen, kämpfen und genießen, mit dem Ziel, uns hinterher so beweglich wie ein Akrobat zu fühlen. Wenn Amogh nicht kann, gehen wir ins Simrose zu Sabine, die Restoratives Yogaanbietet. Bei dieser Art von Yoga, die für uns auch neu ist, werden die einzelnen Stellungen lange gehalten, wobei der Körper mit Polstern, Kissen und Blöcken unterstützt wird, dass er gut entspannen und regenerieren kann. Restorativ bedeutet wiederherstellend oder heilend. Diese sanften Bewegungen durch Vorwärtsbeugen, Rückbeugen und Dehnen lösen Verspannungen unserer Wirbelsäule. Die erste Yoga-Einheit bei Amogh endet für Rolf bedauerlicherweise mit Schmerzen in seiner kaputten Schulter – er wollte wieder mal zu viel. So ein Mist!Wo er doch jetzt dem Yoga so entgegenfiebert. Dem Himmel sei Dank, denn Ibuprofen schafft Abhilfe. 

Restoratives Yoga bei Sabine

Sergej, eine Russe und eine Institution in Agonda, scheint der Maharadscha der Physiotherapeuten zu sein. Er ist bekannt wie ein bunter Hund. Neben dem rosa Häuschen geht man durch ein Gartentor, folgt dem Weg bis zu seiner Veranda und legt sich dort auf den Boden. Dort hat er sich mit Hilfe von Matten, Decken und Kissen, die auf dem Boden liegen, seine „Massagepraxis“ gebaut. Nach einem kurzen Gespräch mit Händen und Füßen angesichts seiner mangelnden Englischkenntnisse knetet, drückt, reibt und klopft Sergej meinen Rücken, meinen Po mit der Lendenwirbelsäule, die Beine hinunter bis zu den Füßen. Währenddessen jaule ich vor Schmerzen wie ein Hündchen oder entspanne mich wie ein Faultier. Hinterher geht’s mir immer besser. In gespannter Erwartung kommt Rolf um die Ecke. Auch bei ihm geht Sergej nicht zimperlich ans Werk. Weil Sergejs Terminkalender üppig gefüllt ist und er alsbald Agonda verlässt, ergreifen wir die Chance für zwei weitere Behandlungen.

Tagsüber flüchten wir vor der großen Hitze in schattige Restaurants, harren dort im schattigen Wind aus, bis die Sonne am Nachmittag an Kraft verliert. Dann werfen wir uns freudestrahlend in die recht hohen Wellen, schwimmen und beobachten die Leute auf den Body-Boards, wie sie darauf liegend auf dem Wellenkamm rasant schnell zum Strand gleiten. 

Unsere einzige Aufgabe am Abend ist es, ein passendes Strandrestaurant auszuwählen. Ein Sonnenuntergang ohne Kingfischer-Bier wird unvorstellbar. Die Restauranttester, Jürgen und Rolf, degustieren Chicken Vindaloo – der Name klingt wie das kölsche Karnevalslied „Lev Linda Lu“- in unterschiedlichen Varianten, während Saskia und ich den vegetarischen Spezialitäten wie Allo Gobi oder Jeera Alootreu bleiben. Raitaund Butterbzw. Garlic Naanwerden unsere konstanten Begleiter. 

Da die Schildkröten zur Zeit ihre Eier am Strand ablegen, ist es den Restaurants nicht erlaubt, Tische und Stühle in den Sand zu stellen, auch keine Sonnenliegen. Das ist zwar schade, aber verständlich. Auch wir haben das Glück eines Abends die frisch geschlüpften Schildkröten in einer Schüssel schwimmend zu sehen, die darauf warten, am Abend ins offene Meer laufen zu können. 

Auf dem Weg zu unserem Guesthouse ist es unvermeidlich von den Verkäufern mit „Hello Mister! You can have a look inside!“ angesprochen zu werden. Anfänglich mehrmals am Tag, später immer weniger. Verstehe wer will, warum es hier wirklich in fast jedem Shop das Gleiche gibt. Klangschalen, Götterfiguren, Elefanten, Schlösser, Schmuck, Batikkleider, T-Shirts und Hosen. Während die Kleidung vor rotem Staub dahingilbt, wird der Rest täglich mit einem Feudel gesäubert. Es vergeht kein Tag an dem die Verkäufer nicht ihre Regale, Bretter und Treppchen in mühevoller Kleinarbeit aufbauen, bestücken und spätabends alles wieder abbauen. Um der Langeweile mangels Kunden zu entgehen, schlagen einige die Zeit mit Kartenspielen tot. Mir persönlich ist es in den Läden eh viel zu heiß, da können sie so viele Ventilatoren anbringen wie sie wollen. Schon im Eingang läuft mir der Schweiß den Rücken hinunter.

Palolem-Beach

Nach ein paar Tagen bietet es sich an, mal nach Palolem zu fahren, zumal Rolf es noch gar nicht kennt. In Palolem habe ich 2016 meine Indien-Liebe entdeckt. Unser Taxi lässt uns an der Palolem Road raus, wo Saskia und ich die Klamottenläden in Augenschein nehmen. Rolf und Jürgen ziehen es vor, im Cuba die Happy Hour mit einem Mojito zu starten. 

Am Strand angekommen staune ich über die vielen indischen Familien und Paare, die hier scheinbar auch ihr Paradies entdeckt haben. Sie planschen wie Kinder in den Wellen, denn schwimmen können Sie eher weniger. Das ist auch der Grund für die permanente Präsenz der rot-gelben Lifeguards, die Bademeister am Strand, die mit ihrer Trillerpfeife allzu Wagemutige heraus pfeifen. 

Wenn die Sonne glühend rot im arabischen Meer versinkt, locken die Restaurants mit ihren liebevoll mit Kerzenlicht dekorierten Tische zum großen Candel-Light-Dinner. Im Restaurant Chascaa, das auf den Felsen an der Südseite thront, essen wir mit herrlichem Blick über die gesamte Bucht. Romantischer geht’s kaum! 

Palolem Beach

Warum Kühe in Indien heilig sind

Jeden Abend scheinen sich die Kühe am Strand zu einem Stelldichein zu verabreden. Wie auf Knopfdruck machen sie sich gegen 18 Uhr auf in Richtung Strand. Dort nähern sich auch schon mal einer herrenlosen Decke, dessen Besitzer sich gerade im Wasser tummeln. Eine Flasche Sekt mit zwei Gläsern sehen wir dort stehen. Als das Paar zurückkommt, ist ihr  Platz umringt von Kühen. Ratlos stehen sie davor. 

Wenn dann die großen Kisten mit den Essenresten der Restaurants zum Strand getragen werden, laufen sie alle los und ringen um den besten Platz. Jetzt wird klar, warum sie jeden Abend zur gleichen Zeit hierher kommen. Ach diese heiligen Kühe!  Sie gehören zum Straßenbild Indiens wie die Ampeln in Deutschland. Unbehelligt vom lärmenden Verkehr stehen, liegen und gehen sie herum, wie Speedblocker regeln sie dadurch den Verkehr, da sie immer Vorfahrt haben. Niemand darf sie behindern oder ihnen Gewalt antun, geschweige denn schlachten. Fährt jemand eine Kuh an, wird er hart bestraft. 

Ich frage nach, ob diese Tiere denn jemanden gehören. Ja, tuen sie … die Besitzer können sich meist nur kein Futter leisten. Wenn du für den heutigen Tag dein Karma etwas auffrischen möchtest, kannst du an einer Straßenecke von einer findigen Inderin Gras kaufen und die  daneben stehende Kuh füttern. Daneben suchen sich die Kühe aus den Abfällen der Straße und Märkte Essbares zusammen, denn davon gibt’s in Indien mehr als genug. Die Kuh als biologische Müllverwertung! 

Doch warum sind sie denn heilig?“, fragt Rolf mich. Ich gehe der Sache mal nach und finde Folgendes heraus: im Hinduismus nimmt die Kuh eine Sonderstellung ein. Sie gilt als Erfüllerin aller Wünsche, als die Mutter von Millionen indischen Menschen. Ihren heiligen Status hat die Kuh laut Mythologie Gott Krishna zu verdanken, da er eine zeitlang in einer Hirtenfamilie lebend von einer Kuh ernährt wurde. Für das Karma ist es zuträglich, die Kühe zu achten, zu ehren und sogar zu pflegen. In Mumbai habe ich selbst ein Altersheim für Kühe zu Gesicht bekommen.

Als Lebensspenderin gibt die Kuh fünf heilige Gaben: 

  • Das Ghee: ein Butterschmalz, das zur Zubereitung der Speisen verwendet wird aber auch für Lampen bei sakralen Zeremonien  und bei der Verbrennung von Toten.
  • Der Mist: für die Landbevölkerung ein wertvolles Brennmaterial und Düngemittel, aber auch zum Hausbau als Bindemittel zwischen Lehm und Stroh.
  • Der Urin: Mit seiner antiseptischen und heilenden Wirkung, wird er medizinisch verwendet, aber hat auch eine sakrale Bedeutung: z.B. jeder zum Hinduismus Bekehrte wird mit Urin bespritzt.  
  • Die Milch: der berühmte Chai, Tee mit Milch oder Milch-Tee, wird an jeder Straßenecke auf kleinen Kochern zubereitet, ist das Nationalgetränk Indiens. Alle trinken es, ob reich, ob arm, ob alt, ob jung.
  • Das Lassi: Lassi ist ein Joghurt-Getränk (natürlich auch ein Milchprodukt), das in der großen Hitze kalt und erfrischend ist.  

Nun wird wird deutlich, warum die Kuh für die Inder eine so große Bedeutung hat. 

Aberglaube – überall gegenwärtig 

Indien wäre ohne Aberglaube nicht das Indien, das wir kennen und mögen. Häufig wundern wir uns, verstehen nicht unbedingt alles, doch das macht es ja gerade aus in Indien. So viele abergläubische Rituale bestimmen hier den Alltag. Als Westler, die wir eh weniger Zugang zu solchen abergläubischen Praktiken haben, steht es uns nicht zu, darüber zu urteilen oder dies gar als Blödsinn abzustempeln. Wir jedenfalls mögen diese wunderlichen Rituale, deren Bedeutung wir gerne entdecken. 

Wenn allmorgendlich beispielsweise in Auroville die Tamilinnen aus farbigem Reis und Sand, Mehl und Blütenblättern ihre Muster (Rangolis) auf den Boden vor ihrer Eingangstüre gestreut haben, hat uns das sehr berührt. Eines Abends beobachte ich ein ca. 12jähriges Mädchen wie sie geschickt das Muster erzeugt. Wie schön, dass Großeltern und Eltern diese Kunstform und Tradition an ihre Kinder weiter geben. Natürlich sollen diese Rangolis vor dem bösen Blick (evil Eye) schützen und Glück bringen. Der Glaube an den bösen Blick ist vielen Kulturen verbreitet. Bei Kleinkindern und Babys werden zu diesem Zweck schwarze Punkte ins Gesicht gemalt, was schon etwas seltsam aussieht. 

Ein Mädchen gestaltet ein Rangoli

Bereits in Nepal haben wir uns über die schwarzen Gummischnüre an den Kotflügeln oder Stoßstangen der LKWs gewundert. Auch sie geben, wie die kleinen Altäre und Gottheiten wie Shiva und Ganesha, auf der Armatur der Autos göttlichen Schutz. Ebenso gelten die Schnüre mit aufgefädelten Chillis und Limetten (Nimbu-Mirchi) an Stoßstangen festgebunden oder vor Geschäften als Symbol für das Böse und darüberhinaus wehren sie Moskitos ab.

Auch die unzähligen Krähen, die wir eher lästig und laut empfinden, da sie mit ihrem ewigen „KAA, KAA, KAA, …“ das Getöse in Indien noch weiter befeuern, werden geehrt und gefüttert, das sie mit den verstorbenen Ahnen in Verbindung stehen. Einmal lassen wir für einen kurzen Moment die Bananen und Papayas auf dem Tisch auf der Terrasse liegen und schon machen sich die Krähen darüber her. 

Abschied von Saskia und Jürgen

Erst ein paar Tage vor der Abreise der Beiden realisieren wir, dass sich unsere gemeinsame Zeit dem Ende zuneigt. Wie schnell die letzten Wochen doch vergingen! Fast vier Wochen haben wir gemeinsam Indien bereist. Früher, als unsere Kinder noch klein waren, sind wir öfter gemeinsam nach Frankreich an die Ardéche gefahren. Doch begründet durch unsere beruflichen Wege und unser Engagement in unserer Arbeit und in der Familie, insbesondere für die Enkelkinder, hatten wir keine gemeinsame Urlaubszeit mehr. Um so mehr, sind wir so dankbar dafür, dass wir dies auf unserer Reise so umsetzen konnten. Diese Erlebnisse hier werden immer in unserer Erinnerung sein. Ein letztes gemeinsames Frühstück beim Nepali gegenüber. Mit Tränen in den Augen nehmen wir vor dem Tor unseres Guesthouses Abschied, als das Taxi erscheint. Wir drücken uns lange. Am liebsten wären wir mitgefahren. Ja, wir haben Heimweh! 

Vor dem Abschied noch ein Gruppenbild

Patnem Beach

Obwohl wir ursprünglich noch eine Woche bis zu unserer Abreise nach Südafrika in Agonda bleiben wollten, spüren wir Beide, dass wir nach dem Abschied einen Wechsel brauchen, zumal wir jetzt auch nicht mehr ohne Klimaanlage schlafen können. Da wir unser Zimmer mit Küche nicht aufgeben möchten, mieten wir das Zimmer nebenan mit AC dazu. Mit den weniger tauglichen Scootern fahren wir nach Patnem Beach und finden das Moonstar-Hutsam nördlichen Ende. Zwei Tage später ziehen wir um, was uns sichtlich guttut. Die einfache Holzhütte mit Terrasse für 1200 IR/15€ bietet alles, was wir brauchen. So hoffen wir, dass die Nächte hier kühler werden als in dem Haus in Agonda. Und tatsächlich die luftige Bauweise ist klasse. Endlich bleibt meine Haut auch nach dem Duschen noch trocken. Auf der Suche nach Yoga probieren wir das Hatha Yoga des Gurus im The Brothers. Der Beginn um 07:30 Uhr erfordert Selbstdisziplin, die Rolf auch an einem Morgen aufbringt. Angesichts der eher schnell wechselnden Asanas und des ruppigen Stils suchen wir weiter.

Das Moonstar Huts

Als wir im Chai-Shop an der Ecke zur Beach-Road Masala Omelette essen, kommt unerwartet Gabriella herein, die ich in den letzten beiden Jahren auch hier getroffen habe. Nach langem Plausch wird klar, dass wir fürs Yoga den Weg in den Dschungel nach Gurukul auf uns nehmen.

Die Gurukul Shala

Archays Yoga ist vedisch ausgerichtet und genau unser Stil. Schwitzend verbiegen wir uns, halten die Asanas lange und atmen tief ein und aus. Die positive Wirkung spüren wir gleich im Anschluss daran. So laufen wir jeden Morgen um 8 Uhr zuerst auf einen Kaffee in den Chai-Shop und dann gestärkt um 8:30 Uhr zum Yoga. Seit langem sehe ich vier bewegliche Männer im Kurs. Archays neue Shala mit seinem kleinen Tempel vorne ist wirklich sehr hübsch geworden. Insgesamt ist dieser Ort hier eine kleine Oase zum Wohlfühlen. 

Der Chai Shop

Das dritte Mal in Patnem und ich mag es immer noch sehr. Rolf freut sich nun auch auf kühlere Temperaturen in Südafrika. Wehmütig nehme ich Abschied. Wir kommen wieder – ganz bestimmt.

Auf unserem Reiseplan steht wieder ein komplett neues Kapitel, Afrika, mit dem Start in Südafrika und einem weiteren Familien-Treffen mit meinem Sohn Alex, seiner Frau Romina und den Kindern Luan und Noomi – wir freuen uns drauf …

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