{"id":1323,"date":"2015-07-10T12:35:07","date_gmt":"2015-07-10T10:35:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bungarten.de\/wordpress\/?p=1323"},"modified":"2016-02-22T20:24:38","modified_gmt":"2016-02-22T18:24:38","slug":"teil-7-take-it-easy-reiseplanaenderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bungarten.de\/wordpress\/2015\/07\/10\/teil-7-take-it-easy-reiseplanaenderung\/","title":{"rendered":"Teil 7  &#8211; \u201etake it easy\u201c \u2013 Reiseplan\u00e4nderung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Wir hatten uns doch so sehr auf\u2019s Meer gefreut. Endlich mal relaxen, sonnen, schwimmen und braun werden &#8230; ja, das wollten wir &#8230; doch dann kam alles anders.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf der Busfahrt von Ella nach Moneragala nahm sowohl die Temperatur als auch die Anzahl der Locals im Bus immer weiter zu. Mein R\u00fccken klebte an der R\u00fcckenlehne, der Schwei\u00df lief \u00fcberall hin und ohne Handtuch unterm Po konnte ich mir das Sitzen gar nicht mehr vorstellen. Ohne zu trinken, da keine Toilette weit und breit, ist so eine mehrst\u00fcndige Busfahrt bei \u00fcber 34 Grad eine echte Herausforderung. Die Busbahnh\u00f6fe sehen in jeder Stadt sehr \u00e4hnlich aus: ein Gewusel von Menschen, H\u00e4ndlern, Tuk-Tuk-Fahrern, Verk\u00e4ufern und hei\u00dfen Blechen &#8230; wenn man wie wir die Schrift auf den Bussen nicht lesen kann, ist es eine Kunst, in den richtigen Bus zu steigen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC03911.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1326\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC03911.jpg?resize=625%2C265&#038;ssl=1\" alt=\"DSC03911\" width=\"625\" height=\"265\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Landschaft ver\u00e4nderte sich je weiter wir zur K\u00fcste kamen radikal. Es wurde immer flacher, trockener und hei\u00dfer, selbst der Wind war hei\u00df. Auf der A 4 nach Pottuvil konnten wir die Elefanten vom Bus aus sehen, da hier 2 Nationalparks aneinandergrenzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unser Bungalow im \u201eOcean Beach Resort\u201c war klein, hei\u00df und nicht sonderlich sch\u00f6n. F\u00fcr uns die bislang schlechteste Unterkunft f\u00fcr diesen Preis. Okay, also wollten wir uns das Meer und den Strand anschauen und ein Restaurant f\u00fcr den Abend finden.\u00a0Nach einem Spaziergang am Strand versuchten wir ein kaltes Bier zu bekommen, was in dieser \u00a0muslimischen Gegend schon mal schwierig ist, zumal der Strom laufend ausf\u00e4llt. Auch im coolen \u201eSurf and Turf\u201c gab\u2019s keine kalten Getr\u00e4nke. \u201eTake it easy\u201c &#8230; selbst unser WLan-Password hie\u00df so.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im \u201eGecko\u201c bekamen wir dann endlich etwas Kaltes zu trinken, mein Kreislauf rebellierte bei dieser unertr\u00e4glichen Hitze und der im Reisef\u00fchrer angepriesene herrlich tropische Garten war auch nicht da. \u00dcberhaupt wurde sehr viel gebaut oder abgerissen &#8230; viele Backpacker waren hier, die chillig in H\u00e4ngematten abhingen, insbesondere junge Frauen in kleinen Gruppen, die uns schon im Bus aufgefallen waren, hatten hier nur ein Ziel: die Full (Half und was es sonst noch gibt)-Moon-Parties!\u00a0Letztlich a\u00dfen wir an der Stra\u00dfe in einer sehr einfachen Bude f\u00fcr zuviel Geld. Unsere Entt\u00e4uschung wuchs und wuchs. Der Strand gefiel uns nicht besonders, die Infrastruktur war \u201etake it easy\u201c, die Hitze unertr\u00e4glich und die Unterkunft war zwar noch im Vergleich zu den anderen passabel, aber wohl f\u00fchlten wir uns nicht, zumal wir hier f\u00fcr 4 N\u00e4chte gebucht hatten, was wir uns gerade absolut nicht vorstellen konnten. Morgen fr\u00fch wollten wir uns entscheiden, wie es weiter geht.<\/p>\n<p>Nach einer f\u00fcr mich grauenhaften, viel zu lauten und hei\u00dfen Nacht, war die Laune am n\u00e4chsten Tag so miserabel, dass wir Beide nur noch wegwollten. Unser neues Ziel war der S\u00fcden, da uns 30 Grad lieber waren als 35 Grad, die gerade an der ganzen Ostk\u00fcste herrschen. Folglich cancelten wir die Tage hier und die n\u00e4chste Buchung in Trincomalee ebenso (auch wenn das uns Geld kostete).<\/p>\n<blockquote><p>Die letzten Tage sind uns zu wichtig, als dass wir sie an Orten verbringen, die uns nicht gefallen. Gelernt haben wir daraus, dass wir nichts mehr im Voraus buchen und uns auch von der Panikmache Dritter nicht unter Druck setzen lassen, dass beispielsweise nichts mehr frei w\u00e4re. Stimmte n\u00e4mlich gar nicht! Es raubt uns einfach diese Spontanit\u00e4t, kurzfristig zu entscheiden, wo\u2019s hingehen soll &#8230;<\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">So und dann ging\u2019 los nach Kirinda, auf die andere Seite des Yala-Nationalparks, der noch auf unserer Agenda stand &#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir hatten uns doch so sehr auf\u2019s Meer gefreut. Endlich mal relaxen, sonnen, schwimmen und braun werden &#8230; ja, das wollten wir &#8230; doch dann kam alles anders. Auf der Busfahrt von Ella nach Moneragala nahm sowohl die Temperatur als auch die Anzahl der Locals im Bus immer weiter zu. 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