{"id":1358,"date":"2015-07-11T12:34:40","date_gmt":"2015-07-11T10:34:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bungarten.de\/wordpress\/?p=1358"},"modified":"2016-02-22T20:14:18","modified_gmt":"2016-02-22T18:14:18","slug":"kirinda-und-safari-im-yala-nationalpark","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bungarten.de\/wordpress\/2015\/07\/11\/kirinda-und-safari-im-yala-nationalpark\/","title":{"rendered":"Teil 10 &#8211; Kirinda und Safari im Yala-Nationalpark"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Kirinda ist kein wirklicher Ort, eher ein Ansammlung von einfachen H\u00e4usern und Kiosken an einer Stra\u00dfe, ohne Traveller, ohne Restaurants, ATM\u2019s, Bars o.\u00c4. Die wenigen Unterk\u00fcnfte, die es hier gibt, sind menschenleer, da die Hauptsaison ersten n\u00e4chsten Monat beginnt. Welch ein Gl\u00fcck f\u00fcr uns! Ein Anruf von Rolf im JC-Guesthouse und die Sache war geritzt. Der herzliche Empfang von Champa, dem Besitzer, gefiel uns sehr&#8230;ein kleines Schw\u00e4tzen mit dem hier \u00dcblichen \u201eWhere do you come from? What\u2019s your name?\u201c endete dann darin, dass wir die Safaritour in den Yala-Nationalpark doch mit ihm machen wollten, denn schlie\u00dflich macht er die Tour nur f\u00fcr uns Beide in seinem Jeep.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC03870.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1351\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC03870.jpg?resize=625%2C340&#038;ssl=1\" alt=\"DSC03870\" width=\"625\" height=\"340\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach einem \u201elazy\u201c Nachmittag in der H\u00e4ngematte wollten wir zum Meer laufen, um dort ein Restaurant f\u00fcr das Abendessen zu finden. Der Weg dorthin war hei\u00df und zog sich immer weiter in die L\u00e4nge. Schlie\u00dflich folgten wir einem Schild \u201cKirinda Beach Resort\u201c, denn dort musste es doch auch etwas zu essen geben. Der naturbelassene Strand auf unserer linken Seite wurde nur ab und zu von einzelnen H\u00e4usern unterbrochen. Doch dann endlich erblickten wir ein Licht &#8230; ein feines Resort war das hier mit Restaurant, ja &#8230; da war es endlich &#8230; nichts los hier, nur wir. Das Essen war zwar teuer, aber wir hatten ja hier keine andere Wahl.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC03873.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1352\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC03873.jpg?resize=625%2C266&#038;ssl=1\" alt=\"DSC03873\" width=\"625\" height=\"266\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC03885.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1353\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC03885.jpg?resize=625%2C232&#038;ssl=1\" alt=\"DSC03885\" width=\"625\" height=\"232\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC03889.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1354\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC03889.jpg?resize=625%2C197&#038;ssl=1\" alt=\"DSC03889\" width=\"625\" height=\"197\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach einer nicht ganz so hei\u00dfen Nacht (geht auch nur mit Fan) standen wir um 5 Uhr auf, tranken einen Tee und los ging\u2019s mit dem Jeep in den Nationalpark. Am Eingang sahen wir schon die Ansammlung von Jeeps, die gr\u00f6\u00dftenteils mit Chinesen gef\u00fcllt waren. Die sahen eher lustig aus. W\u00e4hrend unser Champa die Tickets besorgte, machten wir ein Sightseeing der Chinesen-Jeeps. Entweder a\u00dfen sie bereits ihr Lunchpaket, cremten sich ein, fotografierten sich mit Stick oder banden sich die T\u00fccher vor ihre Gesichter, wohl wegen des zu erwartenden Staubes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie fuhren durch gro\u00dfe Teile, die aussahen wie eine afrikanische Dornbuschsavanne. Die ebene Landschaft wird dabei vereinzelt von hoch herausragenden Felsformationen wie den Elefantenfelsen unterbrochen. Immer wieder durchziehen kleine Seen und T\u00fcmpel, in denen St\u00f6rche, Pelikane u.A. nach Futter suchen und ein oder mehrere Krokodile wie ein Baumstamm daher schwimmen, die Landschaft. Wir warteten geduldig auf die Tiere, die hier zum Trinken hinkommen (sollten), wie z.B Leoparden, Elefanten, Wasserb\u00fcffel, Wildscheine, Hirsche usw. Doch schon bald kamen auch die anderen Jeeps und warteten mit uns in der Reihe stehend. Nat\u00fcrlich kam kein Leopard, erstens war es viel zu hei\u00df, d.h. er wird sich l\u00e4ngst im Schatten verkrochen haben und zweitens vermute ich, sind ihm die Chinesen zu laut. Sehr schade, ja &#8230; aber so ist die Natur &#8230; wir sind ja nicht im Zoo.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unser Guide erkl\u00e4rt uns, dass \u00fcber 30 S\u00e4ugetier- und \u00fcber 130 Vogelarten im Park beobachtet werden k\u00f6nnen. In Yala West leben etwa 30 Leoparden. Dies ist eine der h\u00f6chsten Leopardendichte der Welt. Doch das nutzt uns auch nicht. Als wir dann endlich einen Elefanten sahen, der am Teich stand und sich seinen Hintern am Baum rieb, war das f\u00fcr uns schon der H\u00f6hepunkt. So ging es weiter, mal hier, dann mal da angehalten, Leopardenspuren im Sand entdeckt und gewartet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Fr\u00fchst\u00fcckspause am Meer verband ich mit einer Pinkelpause zwischen den Dornenb\u00fcschen. Das Tsunami-Memorial machte uns noch mal deutlich, was hier 2004 passiert ist. Auf dem Betonboden, auf dem wir standen, befand sich ein Restaurant, dessen Besucher damals alle umgekommen waren. Die Namen in Stein gehauen erinnerten genauso daran wie die drei Wellen-Skulpturen davor (ca. 5m hoch), w\u00e4hrend die echten Wellen 20 m hoch waren. Als uns Champa noch seine pers\u00f6nliche Tsunami-Geschichte erz\u00e4hlte, dass sein Vater, sein Bruder und seine Schw\u00e4gerin dabei umgekommen waren, war ich tief ber\u00fchrt. Was haben die Menschen hier nur f\u00fcr ein Trauma erlebt. Er sagte, vorher h\u00e4tte niemand gewusst, was ein Tsunami ist, doch jetzt wei\u00df es jeder hier.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_4113.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1357\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_4113.jpg?resize=625%2C326&#038;ssl=1\" alt=\"IMG_4113\" width=\"625\" height=\"326\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_4109.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1356\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_4109.jpg?resize=625%2C202&#038;ssl=1\" alt=\"IMG_4109\" width=\"625\" height=\"202\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Abend wurden wir von Champa und seiner Frau so lecker und liebevoll typisch singhalesisch bekocht. Das Dal und Potato Curry waren exzellent. Champa interessierte sich sehr f\u00fcr uns, unser Leben und unser Land und hatte viel Freude an den Gespr\u00e4chen mit uns.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Abschied am n\u00e4chsten Morgen war so warmherzig, dass wir das Gef\u00fchl hatten \u201eWe have to come back!\u201c Danke Champa, dass wir das mit dir hier erleben durften!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC03899.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1355\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC03899.jpg?resize=625%2C236&#038;ssl=1\" alt=\"DSC03899\" width=\"625\" height=\"236\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kirinda ist kein wirklicher Ort, eher ein Ansammlung von einfachen H\u00e4usern und Kiosken an einer Stra\u00dfe, ohne Traveller, ohne Restaurants, ATM\u2019s, Bars o.\u00c4. 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