{"id":1537,"date":"2016-03-28T20:17:35","date_gmt":"2016-03-28T19:17:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bungarten.de\/wordpress\/?p=1537"},"modified":"2019-02-28T06:13:52","modified_gmt":"2019-02-28T05:13:52","slug":"goa-palolem-beach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bungarten.de\/wordpress\/2016\/03\/28\/goa-palolem-beach\/","title":{"rendered":"Goa &#8222;Palolem Beach&#8220;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Was laufen hier eigentlich f\u00fcr Leute rum? Wer reist denn wohl so nach Goa? Gibt\u2019s da auch Pauschaltouristen mit Rollkoffer? Bestimmt haupts\u00e4chlich junge Backpacker, Studenten so um die 25-35Jahre &#8230; doch siehe da, es ist ganz anders. Im Dreamcatcher sind einige \u00e4ltere europ\u00e4ische Damen \u00fcber 60 J., die im Yoga-Kurs oder auf ihrer Terrasse ihren hageren K\u00f6rper dehnen. In der Bar sitzend checken sie ihre Emails auf dem iPad oder lesen E-Books. Eine \u201eOma\u201c erkl\u00e4rt mir, dass sie 70 Jahre alt sei und nun zum xten Mal versuche, den CheckIn Ihres R\u00fcckflugs hinzubekommen, doch die Verbindung hier sei ja so miserabel. Sie besuche jedes Jahr f\u00fcr 4 Monate ihre Tochter, die am Patnem-Beach eine Travel-Agency betreibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/IMG_5153.jpg?ssl=1\" rel=\"attachment wp-att-1544\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1544\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/IMG_5153.jpg?resize=625%2C352&#038;ssl=1\" alt=\"IMG_5153\" width=\"625\" height=\"352\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gl\u00fccklicherweise h\u00e4lt sich die Anzahl der Russen in Grenzen. Mein erster Eindruck von 3 Russen passte prompt zu meinen Vorstellungen. Einige h\u00fcbsch gekleidete Inderinnen verteilten am Strand Farbtupfer zum Holi-Fest, woraufhin ein Russe sagte: <em>\u201e If you give me Sex, I give you money!\u201c<\/em> Der ratlose Blick der Inderin sagte alles &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/strand.jpg?ssl=1\" rel=\"attachment wp-att-1551\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1551\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/strand.jpg?resize=625%2C352&#038;ssl=1\" alt=\"strand\" width=\"625\" height=\"352\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Agonda Beach trafen wir auch nicht die typischen Backpacker, denn dort geht es etwas nobler zu. Die ca. 2km lange, fast menschenleere Bucht ist sehr sauber, nur ein paar Resorts zieren den Rand der Bucht, keine Boote, wenige Liegen, nat\u00fcrlich K\u00fche, einfach ruhig und leer &#8230; Gewundert haben wir uns \u00fcber die Strandverk\u00e4ufer\/innen, die in Palolem verboten sind &#8230; ganz anders geht es am Palolem Beach zu, obwohl er direkt nebenan liegt &#8230; \u00a0bunte H\u00fctten, Restaurants und Bars s\u00e4umen die Bucht &#8230; Fischerboote und Kanus liegen aneinander gereiht &#8230; und abends wird der Strand zur Promenade &#8230; dann spielen die Inder Fu\u00dfball, Cricket oder Joggen &#8230; indische Familien spielen im Wasser, Fischer holen ihre Boote rein und Kellner bauen die Tische f\u00fcr\u2019s Abendessen im Sand auf &#8230; der Strand ist zwar sehr belebt, gilt aber als \u201eQuiet Beach\u201c, von daher gibt es nur \u201eHeadphone-Partys\u201c und die Polizei passt auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/huette.jpg?ssl=1\" rel=\"attachment wp-att-1550\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1550\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/huette.jpg?resize=625%2C352&#038;ssl=1\" alt=\"huette\" width=\"625\" height=\"352\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im \u201ePalolem Coconut-Tree\u201c finden wir eine neue H\u00fctte, direkt am Meer, sehr basic &#8230; immerhin mit 2 Liegen und einer Palme davor, die permanent zum Fotoshooting genutzt wird. Auch der Preis ist basic &#8230; 1200 IR (ca. 17\u20ac), daf\u00fcr gibt\u2019s kein Regal, keine Haken oder andere Ablagem\u00f6glichkeiten. Unsere Nachbarn sind \u00e4u\u00dferst trinkfreudig und gesellig. Gestern haben sie \u2013 ein englisches \u00e4lteres Paar &#8211; ein weiteres Paar zum Wodkasaufen und Gr\u00f6len eingeladen &#8230; mit ihrer mobilen Box haben sie \u00fcber\u2019s Handy ihre Musik eingespielt, Kette geraucht und gesoffen &#8230; es war unfassbar laut. Doch dank meiner Ohrenst\u00f6psel konnte ich einschlafen, Bettina dagegen hatte eine unruhige Nacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/fuesse.jpg?ssl=1\" rel=\"attachment wp-att-1549\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1549\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/fuesse.jpg?resize=625%2C352&#038;ssl=1\" alt=\"fuesse\" width=\"625\" height=\"352\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Masseure aus Kerala bieten ihre Dienste an, die wir gerne ausprobieren: Pedik\u00fcre mit neuem Nagellack. So sauber h\u00e4tten wir unsere F\u00fc\u00dfe nie hinbekommen. Die Masseurinnen haben einen harten Griff, was man diesen zarten K\u00f6rpern gar nicht zutraut. Zum Essen gehen wir in das Restaurant auf den Felsen und genie\u00dfen die Sonnenuntergangsstimmung mit Blick \u00fcber die ganze Bucht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einen ATM finden wir in Canacona (ca. 4km) und am Agonda Beach (ca. 12 km)). Ein Taxi\u2013 oder Tuk-Tukfahrer bringt einen z.B. f\u00fcr 300 IR (ca. 4,30 \u20ac ) nach Agonda. Ich hebe schrittweise jedes Mal 7400 IR (ca. 100\u20ac) ab, da dies am Besten klappt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da Inder eher meditativ arbeiten, braucht alles seine Zeit. Bis du im Restaurant gesehen wirst, bis jemand kommt und dir die Karte bringt, bis das 1. Bier kommt, bis der Kellner dir das Essen und dann die Rechnung bringt &#8230; alles sehr gem\u00e4chlich. Alle haben Zeit im \u00dcberfluss. Mit gro\u00dfem Hunger oder Durst solltest du nicht ins Restaurant oder an die Bar gehen. Unsere deutsche Betriebsamkeit, unsere Hektik und unser Tempo brauchen einige Tage zur Adaption.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/IMG_5146.jpg?ssl=1\" rel=\"attachment wp-att-1541\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1541\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/IMG_5146.jpg?resize=625%2C351&#038;ssl=1\" alt=\"IMG_5146\" width=\"625\" height=\"351\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie sind die Inder? Einige schauen uns nicht an, wenn wir sie ansprechen. Sie wirken eher abweisend, starren beispielsweise auf ihren Monitor und sprechen sehr undeutlich und schnell, so dass wir M\u00fche haben, \u00fcberhaupt etwas zu verstehen. Verk\u00e4ufer vor ihren L\u00e4den sprechen uns permanent mit \u201e Come and have a look\u201c an. Andere sind wieder sehr freundlich und helfen uns sehr. Zum Beispiel am Bahnhof von Margao, wo wir wirklich Angst hatten, unseren Platz\/Waggon nicht zu finden. Dort sprach mich ein Mann an, wo ich denn hinwollte. Er besorgte mir einen Chai und versprach mir, uns zum Gleis, zum Zug und zu unserem Platz zu bringen, was er dann auch tat. Wir waren \u00fcbergl\u00fccklich, als wir dann am richtigen Platz waren. Dass mich viele \u2013 besonders M\u00e4nner \u2013 anschauen, daran habe ich mich gew\u00f6hnt. Frauen sind sehr zur\u00fcckhaltend, aber freundlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[mapsmarker marker=&#8220;41&#8243;]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was laufen hier eigentlich f\u00fcr Leute rum? Wer reist denn wohl so nach Goa? Gibt\u2019s da auch Pauschaltouristen mit Rollkoffer? Bestimmt haupts\u00e4chlich junge Backpacker, Studenten so um die 25-35Jahre &#8230; doch siehe da, es ist ganz anders. 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