{"id":3273,"date":"2019-05-29T14:46:10","date_gmt":"2019-05-29T13:46:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bungarten.de\/wordpress\/?p=3273"},"modified":"2024-02-29T10:36:57","modified_gmt":"2024-02-29T09:36:57","slug":"suedafrika-teil-iii-kapstadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bungarten.de\/wordpress\/2019\/05\/29\/suedafrika-teil-iii-kapstadt\/","title":{"rendered":"S\u00fcdafrika Teil III: Kapstadt"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Kapstadt &#8211; kein Ort der Guten Hoffnung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Von Franschhoek kommend, erblicken wir die Skyline von Kapstadt mit Blick auf den Tafelberg. Etwas aufgeregt sind wir schon. Alex hat ein wundersch\u00f6nes kapmalaiisches Haus in Bo-Kaap \u00fcber Airbnb gefunden. Unser <strong>\u201ePurple House\u201c<\/strong> in der Waterkant Street im schwedischen Ethno-Style verf\u00fcgt auf 3 Etagen \u00fcber drei Schlafzimmer mit Bad, K\u00fcche, Wohnzimmer und einer gro\u00dfen Dachterrasse mit Blick \u00fcber die ganze Stadt. In unmittelbarer N\u00e4he gibt es herrliche Cafes und Restaurants mit Tischen drau\u00dfen unter den B\u00e4umen. Das Viertel sei sehr sicher, erkl\u00e4rt der Vermieter. Eine Gartent\u00fcre, eine gro\u00dfe Gittert\u00fcre und eine Haust\u00fcre plus Alarmanlage sch\u00fctzen auch hier vor ungewolltem Besuch. <\/p>\n\n\n\n<p>An die vielen Schl\u00f6sser und Schl\u00fcssel m\u00f6gen wir uns nicht gew\u00f6hnen und wenn die Alarmanlage nicht unmittelbar nach Betreten der Wohnung deaktiviert wird, steht der Wachdienst vor der T\u00fcr (wie wir erleben durften).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Radtour zum Camps Bay<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Auch in Kapstadt gibt es Bikesharing. Eine prima M\u00f6glichkeit, wenn man nur eine Strecke fahren m\u00f6chte, denn an den 5 Stationen kann das Rad wieder abgegeben werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/3AD22E2B-9892-4BB7-A94F-8BD64C69ABD3.jpeg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"625\" height=\"352\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/3AD22E2B-9892-4BB7-A94F-8BD64C69ABD3.jpeg?resize=625%2C352&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3282\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/3AD22E2B-9892-4BB7-A94F-8BD64C69ABD3.jpeg?resize=1024%2C576&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/3AD22E2B-9892-4BB7-A94F-8BD64C69ABD3.jpeg?resize=650%2C365&amp;ssl=1 650w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/3AD22E2B-9892-4BB7-A94F-8BD64C69ABD3.jpeg?resize=624%2C351&amp;ssl=1 624w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/3AD22E2B-9892-4BB7-A94F-8BD64C69ABD3.jpeg?w=1250&amp;ssl=1 1250w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/3AD22E2B-9892-4BB7-A94F-8BD64C69ABD3.jpeg?w=1875&amp;ssl=1 1875w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><figcaption>Biketour durch Kapstadt<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Um zum Camps Bay zu kommen, mieten wir uns bei&nbsp;<em><a href=\"http:\/\/upcycles.co.za\/\">Up Cycles<\/a><\/em> f\u00fcnf R\u00e4der an der Station \u201eV&amp;A Waterfront\u201c. Zwischen Hollandrad und Mountainbike kann man sich eins aussuchen.&nbsp;&nbsp;F\u00fcr Noomi gibt es sogar einen Anh\u00e4nger, da sie noch nicht ganz so fit ist. Anfangs w\u00fchlen wir uns durch die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone an der Waterfront bis wir den Radweg am Greenpoint finden. Alex zieht den Anh\u00e4nger vorneweg, Luan radelt sicher hinterher. <\/p>\n\n\n\n<p>Bei strahlendem Sonnenschein und frischer Brise vom Meer radeln wir die K\u00fcste entlang, an Seapoint vorbei an der Westflanke des Tafelbergs, wo die imposanten Steilw\u00e4nde der 12 Apostel erscheinen. Luan z\u00e4hlt auch gleich die Bergkuppen, ob\u2019s wirklich zw\u00f6lf sind. Mit Blick auf die Bergkette erscheint die t\u00fcrkisfarbene Bucht von Clifton Bay. Einen Berg m\u00fcssen wir \u00fcber die Stra\u00dfe fahrend noch \u00fcberwinden, bis wir Camps Bay erblicken. Das Radverkehrsnetz ist weder beschildert noch stringent auf einem Radweg. Na ja, hier k\u00f6nnte man noch dran arbeiten. <\/p>\n\n\n\n<p>Camps Bay hat eine Beachroad, ges\u00e4umt von hippen Restaurants und teuren Hotels. Einem mond\u00e4nen Kurort gleich flanieren oder fahren hier chic gekleidete Kapst\u00e4dter und Touristen auf und ab. Unsere R\u00e4der geben wir ab und st\u00e4rken uns erst mal mit leckeren Fritten und H\u00fchnchen, bevor wir an den Strand gehen. Noomi lockt Alex ins Wasser, das so kalt ist, dass ich noch nicht mal darin stehen m\u00f6chte. Doch Alex springt tats\u00e4chlich rein, nur Noomi dann doch nicht. W\u00e4hrend Luan Muscheln sammelt, beobachten wir die Kinder am Wasser. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/307ADC94-2CD8-4F08-BCF9-31A5F7E92FC6.jpeg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"625\" height=\"351\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/307ADC94-2CD8-4F08-BCF9-31A5F7E92FC6.jpeg?resize=625%2C351&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3274\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/307ADC94-2CD8-4F08-BCF9-31A5F7E92FC6.jpeg?resize=1024%2C575&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/307ADC94-2CD8-4F08-BCF9-31A5F7E92FC6.jpeg?resize=650%2C365&amp;ssl=1 650w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/307ADC94-2CD8-4F08-BCF9-31A5F7E92FC6.jpeg?resize=624%2C351&amp;ssl=1 624w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/307ADC94-2CD8-4F08-BCF9-31A5F7E92FC6.jpeg?w=1250&amp;ssl=1 1250w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/307ADC94-2CD8-4F08-BCF9-31A5F7E92FC6.jpeg?w=1875&amp;ssl=1 1875w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><figcaption>Camps Bay<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Mit dem Uber-Taxi fahren wir zum Sonnenuntergang an die Waterfront. Direkt am Meer gelegen bietet, die f\u00fcr uns zu moderne Anlage immer wieder fantastische Ausblicke, ob auf die Boote im Hafen, den Tafelberg im Hintergrund oder auf die alten sanierten Hafenh\u00e4user im victorianischen Stil. In einem der Hafenrestaurants lassen wir den Abend bei allerlei Leckereien ausklingen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mit der Gondel auf den Tafelberg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Zu Kapstadts Wahrzeichen, dem 1086m hohen Tafelberg, bringt uns die sich drehende Gondel in einem rasanten Tempo. In der Nebensaison k\u00f6nnen wir die Tickets vor Ort kaufen. Ein bisschen Schlange stehen und warten, doch relativ schnell kommen wir in die Gondel. Je nachdem schaut man auf die Steilwand des Tafelbergs oder auf die Bucht von Kapstadt. Bei bestem Wetter haben wir eine weiten Blick auf die Bucht, den Hafen und auf den Lion\u2019s Head. Oben angekommen wandern wir auf dem mehrere Quadratkilometer gro\u00dfes Plateau und sind fasziniert von der Aussicht auf das Stadtzentrum mit Signal Hill, Robben Island, die mond\u00e4nen Badeorte von Camps Bay und Clifton im Westen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/006F4726-35D9-4082-B339-79E8E6DFD4C4.jpeg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"625\" height=\"352\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/006F4726-35D9-4082-B339-79E8E6DFD4C4.jpeg?resize=625%2C352&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3275\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/006F4726-35D9-4082-B339-79E8E6DFD4C4.jpeg?resize=1024%2C576&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/006F4726-35D9-4082-B339-79E8E6DFD4C4.jpeg?resize=650%2C366&amp;ssl=1 650w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/006F4726-35D9-4082-B339-79E8E6DFD4C4.jpeg?resize=624%2C351&amp;ssl=1 624w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/006F4726-35D9-4082-B339-79E8E6DFD4C4.jpeg?w=1250&amp;ssl=1 1250w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/006F4726-35D9-4082-B339-79E8E6DFD4C4.jpeg?w=1875&amp;ssl=1 1875w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><figcaption>Auf dem Tafelberg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Wanderwege des 30min\u00fctige \u201eAgama Walk\u201c f\u00fchren zwischen massiven Felsbl\u00f6cken mit ausgepr\u00e4gte Einkerbungen und zahlreiche Fynbos-Pflanzen und erm\u00f6glichen eine 360 Grad Aussicht auf Kapstadt. Der k\u00fchle Wind l\u00e4sst erahnen, wie es hier oben zugeht, wenn die ber\u00fchmte Tischdecke (eine Nebelbank) dem \u201etable cloth\u201c sich auf das Plateau legt. Ansatzweise bekommen wir diese Wandlung zu sp\u00fcren, denn uns wird sofort kalt. Der ungem\u00fctliche Wind treibt uns dann doch schnell zum Ausgang.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fc\u00dfe im Sand im Strandbad Grand Afrika<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Im Strandrestaurant&nbsp;<em><a href=\"http:\/\/www.grandafrica.com\/\">Grand Afrika<\/a><\/em> verbringen wir einen herrlichen Nachmittag mit Spielen und Schlemmen \u2026 eine \u00fcppige und delikate Fischplatte mit riesigen Garnelen und kaltem Ros\u00e9. Dieses stylische Location liegt malerisch direkt am Atlantik. Ein entspannter R\u00fcckzugsort im Herzen der Metropole. Wir genie\u00dfen den verspielten Luxus, spielen mit den Kindern und genie\u00dfen den letzen gemeinsamen Tag in Kapstadt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/CBC52490-972B-423B-B14B-A19DFBAAE3BF.jpeg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"625\" height=\"352\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/CBC52490-972B-423B-B14B-A19DFBAAE3BF.jpeg?resize=625%2C352&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3276\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/CBC52490-972B-423B-B14B-A19DFBAAE3BF.jpeg?resize=1024%2C576&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/CBC52490-972B-423B-B14B-A19DFBAAE3BF.jpeg?resize=650%2C366&amp;ssl=1 650w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/CBC52490-972B-423B-B14B-A19DFBAAE3BF.jpeg?resize=624%2C351&amp;ssl=1 624w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/CBC52490-972B-423B-B14B-A19DFBAAE3BF.jpeg?w=1250&amp;ssl=1 1250w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/CBC52490-972B-423B-B14B-A19DFBAAE3BF.jpeg?w=1875&amp;ssl=1 1875w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><figcaption>Im Grand Afrika lassen wir es uns gut gehen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Neighbourgoods Markt in Woodstock<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Bevor Alex und Familie heute wieder nach Deutschland fliegen, m\u00f6chten wir unbedingt noch auf den trendigen Markt in Woodstock. Gleich hinter dem Bahnhof ist die Ver\u00e4nderung im Stadtbild unverkennbar. Mehr Schmutz und M\u00fcll, alte Autos und H\u00e4user, einfache Gesch\u00e4fte und Werkst\u00e4tten.<\/p>\n\n\n\n<p>In dem ehemaligen Arbeiterviertel Woodstock lassen sich seit geraumer Zeit immer K\u00fcnstler, Designer und alternative Querdenker nieder. In der restaurierten fotogenen Old Biscuit Mill findet jeden Samstag der trendige <a href=\"http:\/\/www.neighbourgoodsmarket.co.za\/blog\"><strong>Neighbourgoods Market<\/strong><\/a> (373 Albert Rd, Woodstock) mit Streetfood-St\u00e4nden, afrikanischer Handwerkskunst und Designermode statt. In den alten Fabrikgeb\u00e4uden schlendern wir durch Caf\u00e9s, vegetarische Restaurants, Galerien und ausgefallenen Gesch\u00e4ften mit Secondhandkleidung, Upcycling-M\u00f6beln und Antiquit\u00e4ten. <\/p>\n\n\n\n<p>Kapstadts Feinschmeckermarkt bietet bei Live Musik handgemachtes Brot, frisch gepresste S\u00e4fte oder den besten Kaffee der Stadt. Neben dem hippen Jungvolk Kapstadts kl\u00f6nen auch Jung und Alt auf dem Boden oder auf B\u00e4nken sitzend bei einem Glas Wein und K\u00f6stlichkeiten aus aller Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>Voller Eindr\u00fccke fahren wir zur\u00fcck zu unserem Haus. Der Abschied steht bevor und meine Tr\u00e4nen kann ich kaum noch zur\u00fcckhalten. Eine wunderbare gemeinsame Zeit liegt hinter uns. Kapstadt hat uns reichlich mit Sonne und Erlebnissen beschenkt und vieles wieder ausgeglichen, was auf der Garden-Route quer war.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Brillenpinguine am Boulders Beach&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem wir einige Tage die Weinroute im Hinterland von Kapstadt erkundet haben (Beitrag folgt noch), wollen wir noch einige Tage in Kapstadt verbringen, bevor wir S\u00fcdafrika den R\u00fccken kehren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"625\" height=\"352\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/F9BDE8A1-A645-490C-A881-FD3379496A59.jpeg?resize=625%2C352&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3279\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/F9BDE8A1-A645-490C-A881-FD3379496A59.jpeg?resize=1024%2C576&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/F9BDE8A1-A645-490C-A881-FD3379496A59.jpeg?resize=650%2C366&amp;ssl=1 650w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/F9BDE8A1-A645-490C-A881-FD3379496A59.jpeg?resize=624%2C351&amp;ssl=1 624w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/F9BDE8A1-A645-490C-A881-FD3379496A59.jpeg?w=1250&amp;ssl=1 1250w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/F9BDE8A1-A645-490C-A881-FD3379496A59.jpeg?w=1875&amp;ssl=1 1875w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><figcaption>Brillenpinguine am Boulders Beach<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Bevor es wieder nach Kapstadt geht, fahren wir nach Simon\u2019s Town auf der Kaphalbinsel, um die Brillenpinguine am Boulders Beach zu sehen. Auf dem Weg dorthin fahren wir an riesigen Seen, wie dem Theewatersklofdamm, den Bergketten von Hottentots Holland Nature Reserve vorbei, bis wir in der Provinz Western Cape wieder zum Meer gelangen. Links die D\u00fcnen und rechts kleine Blechh\u00fctten windschief auf dem D\u00fcnensand. Diese Blechh\u00fcten dehnen sich weiter aus, kilometerlang, \u00fcber die H\u00fcgel und wieder hinunter. Immer mehr kommen zum Vorschein. Die Menschen leben hier in sehr armen Verh\u00e4ltnissen.&nbsp;<em>Wie k\u00f6nnen sie hier nur leben? Was machen sie bei Regen? Das Wasser l\u00e4uft doch in die H\u00fctten hinein?<\/em>Entsetzt \u00fcber diese riesige Township lesen wir, dass Khayelitsha eines der gr\u00f6\u00dften Townships in S\u00fcdafrika mit \u00fcber 400.000 Bewohnern ist. Einen lesenswerten Artikel \u00fcber das Leben und die unerf\u00fcllten Hoffnungen dort k\u00f6nnt ihr <strong><a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/suedafrika-25-jahre-nach-der-apartheid-wem-gehoert-das-land-ld.1478607\">hier<\/a><\/strong> nachlesen. <\/p>\n\n\n\n<p>Unter der Apartheid-Regierung in den 1950er Jahren entstanden, wurde die schwarze Bev\u00f6lkerung hier her umgesiedelt. Dass Khayelitsha auf isiXhosa \u201eNeue Heimat\u201c hei\u00dft, ist so absurd. Obwohl die Regierung versucht, allen Bewohnern freies Wasser und Elektrizit\u00e4t zu gew\u00e4hren, ist dies doch kein guter Ort zum Leben. Die Wartelisten f\u00fcr die zu wenigen neuerrichteten H\u00e4user aus Stein sind lang, die Arbeitslosenquote und die Kriminalit\u00e4tsrate hoch.<\/p>\n\n\n\n<p>Irritiert fahren wir weiter an der K\u00fcste entlang, die mit gro\u00dfen Villen an den H\u00e4ngen den krassen Gegensatz nur verst\u00e4rkt.&nbsp;<em>Haben wir nicht vor ein paar Minuten sehr arme Wohnverh\u00e4ltnisse gesehen?&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wie k\u00f6nnen die Wei\u00dfen hier ohne Gewissensbisse ihr Leben genie\u00dfen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die kleinen K\u00fcstenorte wie Kalk Bay und Simon\u2019s Town wirken wie Kurorte f\u00fcr gestresste reiche Kapst\u00e4dter. Simon\u2019s Town, der Ort an der windgesch\u00fctzten False Bay, ist f\u00fcr seine Kolonie von Brillenpinguinen ber\u00fchmt. Die hellen, abgerundeten Felsen vor dem t\u00fcrkisfarbenen Wasser erinnern an die Seychellen. Die H\u00e4user im viktorianischen Stil, jeder Menge Vintage- und Second-Hand-L\u00e4den auf der Hauptstra\u00dfe sollen bestimmt zu Bummeln einladen. Tut es uns aber nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Als wir Boulders Beach mal wieder Eintritt (12\u20ac pro Person) f\u00fcr das Betreten eines Holzsteges, der zu der Bucht f\u00fchrt, bezahlen sollen, streiken wir. Jetzt reicht es uns wirklich. F\u00fcr nat\u00fcrliche Gegebenheiten wie eine Kolonie von Brillenpinguinen am Strand wird hier so viel Geld verlangt. F\u00fcr maximal eine Stunde w\u00fcrden wir 24\u20ac bezahlen. Das hier ist kein Zoobesuch, wo ich mir den ganzen Tag mit meinen Enkelkindern unz\u00e4hlige Tiere anschauen kann.&nbsp;<em>Nein, nein, das Spiel spielen wir nicht mehr mit!&nbsp;<\/em>Wir laufen den seitlichen Holzsteg zum anderen Ende der Bucht und k\u00f6nnen Pinguine mit ihren Jungen in ihren Nestern riechen, h\u00f6ren und beobachten. Ganz umsonst! Von weitem \u2013 leider ohne Fernglas &#8211; sehen wir, wie sich die Pinguine im Wasser tummeln. Das reicht uns dann nun auch.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kap der Guten Hoffnung &#8211; ohne uns<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Wir fragen uns ob, man es unbedingt gesehen haben muss. Ja \u2026 Nein \u2026 w\u00e4gen ab und wollen es schlie\u00dflich ausprobieren. Wie so oft hier in S\u00fcdafrika vermuten wir, dass f\u00fcr einen Naturschauplatz oder ein Nationalpark ein hoher Eintritt verlangt wird. Dass der angegebene Preis im Reisef\u00fchrer nur f\u00fcr S\u00fcdafrikaner gilt, wissen wir noch nicht. <\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem Weg zur Nationalpark-Einfahrt fahren wir die K\u00fcstenstra\u00dfe nach oben bis wir nach ca. 20 min das Tor erreichen. Hier hauen uns dann die Preise mal wieder von Hocker. Mit 18\u20ac pro Person bist du dabei.&nbsp;<em>Doch wof\u00fcr? Nur um am Ende ein Foto von uns vor dem ber\u00fchmten Schild \u201eCape of Good Hope\u201c mit seinen Koordinaten zu haben, dass 36\u20ac gekostet hat?&nbsp;<\/em>Da wir keine Wanderung im Nationalpark geplant haben, f\u00e4llt uns kein weiterer Grund ein, der f\u00fcr den Eintritt sprechen w\u00fcrde. Wir drehen und lassen das Kap Kap sein.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kapstadt Teil II<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Unsere letzten vier Tage in S\u00fcdafrika tauchen wir tiefer ein in die Geschichte der Apartheid. In unserem&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.houseonthehillct.co.za\/\"><em>House on the Hill<\/em><\/a><em>,&nbsp;<\/em>das nah zur Waterfront liegt, kochen wir in der gut ausgestatteten K\u00fcche auch mal Pasta mit den k\u00f6stlichen Oliven von der Olivenfarm in Robertson. Die Olivenpaste mit Brot ist ein echter Genuss. Die Temperaturen sind mit 20-24 Grad weitaus k\u00fchler, besonders abends, wenn der kalte Wind durch Kapstadt fegt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Buntes Bo-Kaap<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Bevor unsere Tour durch Bo-Kaap startet, stolpern wir \u00fcber den Greenmarket Square, einem der \u00e4ltesten M\u00e4rkte Kapstadts mit Kunst und Handwerk, handbemalten Stoffe, Holzschnitzereien, Glaswaren, Kleidung, Kuriosit\u00e4ten und vieles mehr. <\/p>\n\n\n\n<p>Am Treffpunkt f\u00fcr die&nbsp;<em><a href=\"http:\/\/freewalkingtourscapetown.co.za\/apartheid-to-freedom-tour\/\">Freewalking-Tour<\/a><\/em> am Motherland Coffee treffen wir mit ca. zehn weiteren Teilnehmern auf unseren Guide. Die \u201eApartheid to Freedom-Tour\u201c erinnert an die&nbsp;Geschichte der Apartheid in Kapstadt, insbesondere an die Apartheidgesetze und deren Konsequenzen.&nbsp;Unser Guide f\u00fchrt uns durch das Viertel \u201c<strong><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bo-Kaap?wprov=sfti1\">Bo Kaap<\/a><\/strong>\u201c,&nbsp;ein Stadtviertel, das ber\u00fchmt ist f\u00fcr seine kunterbunten H\u00e4uschen. Von Zitronengelb \u00fcber Grasgr\u00fcn bis zu Babyblau und Lila ist alles dabei.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/6364AA0D-2B00-41A6-B5EE-EAE9A56DEAE0.jpeg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"625\" height=\"352\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/6364AA0D-2B00-41A6-B5EE-EAE9A56DEAE0-1024x576.jpeg?resize=625%2C352&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3283\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/6364AA0D-2B00-41A6-B5EE-EAE9A56DEAE0.jpeg?resize=1024%2C576&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/6364AA0D-2B00-41A6-B5EE-EAE9A56DEAE0.jpeg?resize=650%2C366&amp;ssl=1 650w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/6364AA0D-2B00-41A6-B5EE-EAE9A56DEAE0.jpeg?resize=624%2C351&amp;ssl=1 624w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/6364AA0D-2B00-41A6-B5EE-EAE9A56DEAE0.jpeg?w=1250&amp;ssl=1 1250w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/6364AA0D-2B00-41A6-B5EE-EAE9A56DEAE0.jpeg?w=1875&amp;ssl=1 1875w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><figcaption>Bo Kaap<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Es wurde von den Kapmalaien&nbsp;im 18. Jahrhundert&nbsp;zuerst besiedelt, nachdem sie aus der Skaverei entlassen worden waren. Enge, steile Gassen mit Kopfsteinpflaster f\u00fchren an bunt gestrichenen kleinen H\u00e4usern mit kapholl\u00e4ndischer Architektur vorbei. Zehn Moscheen gibt es hier. Gerade wird hier ein Film gedreht, was nicht verwundert bei dieser farbenfrohen Kulisse. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Islamisierung durch den Imam&nbsp;<em>Tuan Guru&nbsp;<\/em>und seine im Untergrund gegr\u00fcndete&nbsp;<em>Auwal-Moschee<\/em>war ist die erste Moschee in S\u00fcdafrika. An einer Stra\u00dfenecke beobachten wir eine Gruppe islamischer M\u00e4nner, die wild gestikulierend herumschreien. Sie spielen Domino \u2026 sonst nichts. Das Viertel Bo-Kaap und insbesondere die bunten H\u00e4user werden mehr und mehr gesch\u00fctzt und d\u00fcrfen nicht an Investoren verkauft werden. Das ist gut und wichtig! Die H\u00e4user m\u00fcssen weiterhin als Wohnh\u00e4user genutzt werden. Erfolgreich haben sich die Bewohner gegen den Weiterbau eines 17-st\u00f6ckigen Hochhauses gewehrt. Die Bauarbeiten liegen seitdem auf Eis.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/District_Six_Museum?wprov=sfti1\">District Six Museum<\/a> in der Buitenkant Street Church<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Dass sich in einer ehemaligen Kirche ein Museum befindet, ist schon au\u00dfergew\u00f6hnlich. Sp\u00e4ter erfahren wir auch den Grund daf\u00fcr. Hier konnten sich sonntags ehemalige Anwohner zur Messe treffen und ihren Widerstand gegen die Apartheidgesetze organisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein ehemaliger schwarzer Bewohner dieses Stadtteils, dass urspr\u00fcnglich von frei gelassenen Sklaven bewohnt war, berichtet in diesem kleinen Museum w\u00e4hrend der F\u00fchrung von der brutalen R\u00e4umung. Vor dem Hintergrund der&nbsp;zunehmenden Rassentrennung und der Apartheid Gesetze deklarierte die Regierung 1966 das Gebiet des District Six als &#8218;White Group Area&#8216; \u2013 also f\u00fcr die wei\u00dfe Bev\u00f6lkerung &#8211; und lie\u00df es mit Bulldozern platt walzen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/A823F5B8-52A1-4A15-8A08-60BA2DA89C26.jpeg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"625\" height=\"351\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/A823F5B8-52A1-4A15-8A08-60BA2DA89C26.jpeg?resize=625%2C351&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3284\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/A823F5B8-52A1-4A15-8A08-60BA2DA89C26.jpeg?resize=1024%2C575&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/A823F5B8-52A1-4A15-8A08-60BA2DA89C26.jpeg?resize=650%2C365&amp;ssl=1 650w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/A823F5B8-52A1-4A15-8A08-60BA2DA89C26.jpeg?resize=624%2C351&amp;ssl=1 624w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/A823F5B8-52A1-4A15-8A08-60BA2DA89C26.jpeg?w=1250&amp;ssl=1 1250w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/A823F5B8-52A1-4A15-8A08-60BA2DA89C26.jpeg?w=1875&amp;ssl=1 1875w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><figcaption>District Six Museum<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Bewohner, die grausam ihrer jahrzehntelangen Heimat beraubt wurden, war diese Entwurzelung grausam. Sie mussten in die Cape Flats (Townships) umsiedeln, wobei sie jegliches Recht auf Eigentum und Grundst\u00fccke verloren. Nur die Kirchen lie\u00dfen sie stehen. Unser Guide erz\u00e4hlt uns eine Geschichte von seinem damals 6j\u00e4hrigen Sohn, als er mit ihm unterwegs war und er auf die Toilette musste. Da es nur eine Toilette f\u00fcr Wei\u00dfe gab und es strikt verboten war (Schild), diese zu benutzen, versuchte er dies seinem Sohn erkl\u00e4ren. Der aber zeigte immer wieder auf die Toilette und verstand nicht, warum er sie nicht benutzen konnte. <\/p>\n\n\n\n<p>Seine authentischen Erz\u00e4hlungen gehen uns nahe.&nbsp;<em>Ja, wie soll ein Kind diesen Wahnsinn verstehen?&nbsp;<\/em>Dass er&nbsp;&nbsp;sogar den k\u00f6niglichen Familien von Norwegen, Schweden und den Niederlanden und Michele Obama w\u00e4hrend ihrer kurzen Reise in S\u00fcdafrika seine Geschichte zeigen konnte, ist schon beeindruckend.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Museum ist ein bedeutsamer Ort, ein Ort der Erinnerung an das friedliche Zusammenleben, an das Stadtviertel, an die Vertreibung, an die Entwurzelung der ehemaligen Sklaven. Vielen Dank an alle, die die Erinnerungsst\u00fccke flei\u00dfig gesammelt und hier in liebevoller und kreativer Art ausgestellt haben.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein St\u00fcck Zeitgeschichte hautnah &#8211; Robben Island<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Ob es sich lohnt, die dreist\u00fcndige Tour zur Gef\u00e4ngnisinsel zu machen? Wir finden schon, denn zur Geschichte S\u00fcdafrikas geh\u00f6rt die Geschichte von Robben Island wie das Huhn zum Ei. Um die Menschen, die Politik die Entwicklungen zu verstehen, ist dies unerl\u00e4sslich.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/6785C1A5-4AE3-46AE-91D1-D91D55A55053.jpeg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"625\" height=\"351\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/6785C1A5-4AE3-46AE-91D1-D91D55A55053.jpeg?resize=625%2C351&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3281\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/6785C1A5-4AE3-46AE-91D1-D91D55A55053.jpeg?resize=1024%2C575&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/6785C1A5-4AE3-46AE-91D1-D91D55A55053.jpeg?resize=650%2C365&amp;ssl=1 650w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/6785C1A5-4AE3-46AE-91D1-D91D55A55053.jpeg?resize=624%2C351&amp;ssl=1 624w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/6785C1A5-4AE3-46AE-91D1-D91D55A55053.jpeg?w=1250&amp;ssl=1 1250w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/6785C1A5-4AE3-46AE-91D1-D91D55A55053.jpeg?w=1875&amp;ssl=1 1875w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><figcaption>Robben Island<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Am Nelson Mandela Gateway an der V &amp; A Waterfront kaufen wir die Tickets (360 R\/22\u20ac) f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag, was jetzt in der Nebensaison auch ausreicht. \u00dcber die&nbsp;<a href=\"http:\/\/webtickets.co.za\/events\/tourism\/robben-island-museum-tour\/76219\">Homepage<\/a> ist dies besonders in der Hauptsaison zu empfehlen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die 30min\u00fctige \u00dcberfahrt offenbart wundersch\u00f6ne Ausblicke auf den Hafen, die Waterfront und den Tafelberg. Bei der Ankunft geht es mit dem Bus \u00fcber die Insel. Ein Guide erkl\u00e4rt die historischen Orte bis uns am Gef\u00e4ngnis ein ehemaliger politischer Gefangener, der hier 7 Jahre inhaftiert war, in Empfang nimmt und ins in das erste Geb\u00e4ude in eine gro\u00dfe Zelle f\u00fchrt. Wir nehmen auf den seitlichen B\u00e4nken Platz und er berichtet vom Alltag im Gef\u00e4ngnis:<\/p>\n\n\n\n<p>Gefangene mussten im Steinbruch Steine zu Sand klopfen, der f\u00fcr den Bau der weiteren Gef\u00e4ngnisgeb\u00e4ude ben\u00f6tigt wurde. Sie selbst bauten also ihre eigenen Gef\u00e4ngnisse. Die tagt\u00e4gliche harte Arbeit im Steinbruch, der sich im Sommer extrem aufheizt, f\u00fchrte bei vielen Gefangenen zu Augensch\u00e4den, denn Sonnenbrillen waren nicht erlaubt. Eine kleine H\u00f6hle diente als Schattenplatz und Toilette. Hier konnten sie mal ungest\u00f6rt miteinander sprechen, da kein W\u00e4chter sich hier hinein wagte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/92173684-81F7-461A-8CE5-63815BB0D759.jpeg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"625\" height=\"366\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/92173684-81F7-461A-8CE5-63815BB0D759.jpeg?resize=625%2C366&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3280\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/92173684-81F7-461A-8CE5-63815BB0D759.jpeg?resize=1024%2C600&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/92173684-81F7-461A-8CE5-63815BB0D759.jpeg?resize=650%2C380&amp;ssl=1 650w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/92173684-81F7-461A-8CE5-63815BB0D759.jpeg?resize=624%2C365&amp;ssl=1 624w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/92173684-81F7-461A-8CE5-63815BB0D759.jpeg?w=1250&amp;ssl=1 1250w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/92173684-81F7-461A-8CE5-63815BB0D759.jpeg?w=1875&amp;ssl=1 1875w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><figcaption>Der Steinbruch auf Robben Island<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p> Einigen Gefangenen ist sogar die Flucht gelungen, entweder versuchten sie die 7 km bis zum Festland bei Bloubergstrand durch den kalten Atlantik zu schwimmen, klauten Boote der W\u00e4chter oder bauten sich heimlich selbst Boote, z.B. aus Tierfell. Nat\u00fcrlich ertranken auch Viele, doch ein paar Wagemutige schafften es auch. Haie erledigten ihren Teil. Besonders einer (David) konnte 3x mit einem Boot entkommen, so dass man ihn k\u00fcnftig in Australien einsperrte. <\/p>\n\n\n\n<p>Auf Robben Island wurden nach 1843 vor allem Leprakranke sowie geistig Behinderte gebracht. Nelson Mandela ist wohl der ber\u00fchmteste Gefangene von Robben Island, wo er 27 Jahre seines Lebens verbrachte. Wir werden durch den Trakt mit den Zellen gef\u00fchrt. Die vierte Zelle rechts ist Mandelas Zelle \u2026 rechts eine Matte auf dem Boden, ein Eimer, ein Tischchen, graue W\u00e4nde. <\/p>\n\n\n\n<p>Sieht alles renoviert und sauber aus, was meiner Ansicht weniger authentisch ist. Die grauen kalten W\u00e4nde, die Gitter, die engen Zellen und die H\u00f6fe mit ihren Mauern l\u00f6sen ein beklemmendes Gef\u00fchl aus. Es muss sehr kalt gewesen sein!&nbsp;Sommers wie Winters wurde die gleiche Kleidung getragen: kurze Hosen und T-Shirts, keine Schuhe.&nbsp;Zweimal in der Woche durften sich die Gefangenen mit kaltem Wasser aus dem Meer duschen bzw. waschen. Erst viel sp\u00e4ter gab es warmes Wasser. Auch die Unterlagen zum Schlafen haben sich die Gefangenen hart erk\u00e4mpfen m\u00fcssen &#8230; von der d\u00fcnnen Strohmatte zur Filzmatte war es ein langer Weg. Die Apartheid schlug auch hier voll zu. Sogar das Essen wurde zwischen Schwarzen, Farbigen und Asiaten unterschiedlich verteilt. Die Schwarzen bekamen von allem am Wenigsten. <\/p>\n\n\n\n<p>Familienmitglieder durften die Gefangenen nur sehr selten besuchen, wobei nur Englisch oder Afrikaans gesprochen werden durfte. Die W\u00e4chter, die mit Killerhunden aufpassten, wohnten mit ihren Familien auf der Insel. Die meisten Gefangenen wurden mit dem Erstarken der Anti-Apartheid-Bewegung wegen \u201eSabotage\u201c angeklagt. 1971 streikten und protestierten Gefangene f\u00fcr humanere Bedingungen, so dass sie beispielsweise auch in der Haft studieren durften. Nelson Mandela hat diese Proteste ma\u00dfgeblich vorangetrieben, was dazu f\u00fchrte, dass das Gef\u00e4ngnis auch&nbsp;<em>Mandela University<\/em> genannt wurde. Mandela selbst hat hier seine Memoiren (Der lange Weg zur Freiheit) geschrieben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kritischer R\u00fcckblick auf S\u00fcdafrika&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Insgesamt haben wir sieben Tage in Kapstadt verbracht, wirklich lang und intensiv. Dennoch empfinden wir nicht den Hype, der um die \u201eMothercity\u201c am Kap der Guten Hoffnung gemacht wird. Es liegt auf der Hand, dass die einmalige Lage in der Bucht unterhalb des Tafelbergs sowie die nahen Str\u00e4nde wie Clifton und Camps Bay einmalig sch\u00f6n sind. F\u00fcr die Skyline mit der plateau-f\u00f6rmigen Oberfl\u00e4che zusammen mit Signal Hill, Lion\u2019s Head und Devil\u2019s Peak ist Kapstadt weltber\u00fchmt. Besonders das kapmalaiische Viertel Bo-Kaap begeistert mit seinen bunten H\u00e4usern. <\/p>\n\n\n\n<p>Aber an den Townships vor den Toren der Stadt, insbesondere Langa und Khayelitsha, wird deutlich, wie ausgepr\u00e4gt die Apartheid heute noch existiert. Armut ist schwarz, Reichtum ist wei\u00df. Die wei\u00dfen europischst\u00e4mmigen S\u00fcdafrikaner haben die Macht, die Villen, die gro\u00dfen Autos, die gut bezahlten Jobs, die gute Ausbildung. Die Schwarzen putzen die Klos, die Wohnungen und die Autos der Wei\u00dfen. Drecksarbeit eben. Die ummauerten Villen mit ihren Alarmanlagen und Stacheldrahtz\u00e4unen halten fremde Blicke und H\u00e4nde fern. Alles ist mehrfach abgeriegelt. Zwei bis drei Tore und T\u00fcren bis zum Eingang.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nelson Mandela war aufgrund seiner Aktivit\u00e4ten gegen die Apartheidpolitik 27 Jahre auf Robben Island inhaftiert. Von seine Zielen f\u00fcr ein gleichheitsorientiertes, demokratisches Staatswesen ist S\u00fcdafrika heute nach 25 Jahren weiter entfernt als je zuvor. Nach Kapstadt zu reisen und diese gravierende Kluft zu erleben, l\u00f6st bei uns Beklemmung aus. Ausblenden k\u00f6nnen und wollen wir diese ungerechte&nbsp;&nbsp;Verteilung nicht. Wer nur an der Waterfront in Designerl\u00e4den shoppen gehen und in coolen Beachbars fein essen m\u00f6chte, muss schon sein Reflexionsverm\u00f6gen auf Eis legen, um das hier&nbsp;&nbsp;genie\u00dfen zu k\u00f6nnen. Die Schaufenstern prahlen mit unfassbar teuren Schmuck, Kleidern, Taschen, Schuhen und vor allem schnellen Autos al la Lamborghini. <\/p>\n\n\n\n<p>Wohingegen die Schwarzen auf der Stra\u00dfe betteln, in Parkanlagen schlafen oder vor Einbruch der Dunkelheit in \u00fcbervollen Sammeltaxis in ihr Township fahren. Wenn sie Gl\u00fcck haben, wohnen sie mit der ganzen Familie in einem von der Regierung gebauten kleinen Steinhaus, ansonsten in einer H\u00fctte aus Blech, Karton oder Holzresten am Stadtrand. \u00d6des Land, Brachland, Ger\u00f6ll oder Sand, M\u00fcll und Gestank. Hierher kehren sie jeden Abend zur\u00fcck. Abends sollte eh jeder besser zu Hause sein, denn die Angst vor \u00dcberf\u00e4llen ist hoch.<\/p>\n\n\n\n<p>Kapstadt wird niemals unsere Lieblingsstadt. Was unz\u00e4hlige Reiseblogger gebetsm\u00fchlenartig wiederholen wie \u201eKapstadt, die sch\u00f6nste der Welt &#8211; Kapstadt meine Lieblingsstadt\u201c und auch nicht davor zur\u00fcckschrecken, sogar mehrfach nach Kapstadt zu reisen, ohne die problematische Situation der Schwarzafrikaner zu reflektieren, halten wir f\u00fcr extrem eindimensional.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Diesen&nbsp;Tummelplatz f\u00fcr die Sch\u00f6nen und Reichen verlassen wir gerne. Wir lieben es, frei zu sein, uns auch abends frei zu bewegen, in offene H\u00e4user zu gehen und in Kontakt mit den Menschen zu sein. Dass wir uns hier eingesperrt f\u00fchlen, liegt auf der Hand.<\/p>\n\n\n\n<p>Ach ja, und wir haben keine Township-Tour gemacht, da sie uns mit 45\u20ac pro Person zu teuer ist. Denn vom Armutstourismus profitieren nur Einzelne, sie sind kein Mittel zur Armutsreduzierung. Dar\u00fcberhinaus haben wir in Soweto mit einheimischen Guides einen sehr interessanten Einblick bekommen. Und nein, wir schreiben keine Liebeserkl\u00e4rung an Kapstadt, denn wir haben keine 7 Gr\u00fcnde wieder herzukommen. Das erledigen die Touristen und digitalen Nomaden, die sich hier im \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Luxus wohlf\u00fchlen, wenn nebenan Familien hungern m\u00fcssen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Ein interessanter Artikel zur Entwicklung der Gewalt in Kapstadt bei <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/suedafrika-warum-kapstadt-eine-der-gefaehrlichsten-staedte-der-welt-ist-a-1281263.html\">Spiegel Online<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/image.jpeg?ssl=1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1250\" height=\"715\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/image.jpeg?fit=625%2C358\" alt=\"\" class=\"wp-image-3289\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/image.jpeg?w=1250&amp;ssl=1 1250w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/image.jpeg?resize=650%2C372&amp;ssl=1 650w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/image.jpeg?resize=1024%2C586&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.bungarten.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/image.jpeg?resize=624%2C357&amp;ssl=1 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><figcaption>Abschied von S\u00fcdafrika &#8230;<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapstadt &#8211; kein Ort der Guten Hoffnung Von Franschhoek kommend, erblicken wir die Skyline von Kapstadt mit Blick auf den Tafelberg. Etwas aufgeregt sind wir schon. Alex hat ein wundersch\u00f6nes kapmalaiisches Haus in Bo-Kaap \u00fcber Airbnb gefunden. 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