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School for Life

Das »dolce vita« hat ein Ende – vorbei mit »Fullmoon Party«, am Strand liegen, umgeben von den attraktivsten Mädels, eisgekühltes »Chang« schlürfen und ausgewählte Thai-Speisen genießen … die Realität hat mich wieder: Wir sind mitten im Dschungel, nicht weit von Chiang Mai in einer Schule – die »School for Life« – gelandet und ich bin umgeben von ca. 150 Schülern (so brauche ich mich wenigstens nicht umgewöhnen) und werde die nächsten 4 Nächte hier mit Eve verbringen. Das wird lustig, da ich nicht nur von der Menge an Schülern umgeben bin, sondern auch Moskitos für alle Fälle (Malaria und Dengue-Fieber), Skorpione, die unbedingt meinen, einen gemeinsamen Bungalow mit mir gebucht zu haben und Brummern, die Ausmaße eines mittleren Kleinflugzeuges besitzen und das Ganze in einer Geräuschkulisse, die einem mittelständischen Sägewerk entspricht.

Das Ganze ist ein Soziales Projekt – genannt »School for Life« – das vor ca. 10 Jahren von dem deutschen Wissenschaftler Prof. Dr. Jürgen Zimmer gegründet wurde, mit dem Ziel, Aidsweisen eine ein Zuhause und eine Schulbildung zu erlauben. Eve hatte dieses Projekt auf einer ihrer ersten Thailand-Reisen 2003 kennen gelernt, da ihr der Prof durch seine wissenschaftlichen Bücher während ihres Studiums ein Begriff geworden war.

Neben dem Hilfsprojekt gibt es für Gäste wie wir einige ausgesprochen komfortable Bungalows mit kompletter Verpflegung (wobei »komplett« relativ ist, da es hier keinen Alkohol gibt), was uns die Gelegenheit gibt, am täglichen Leben der Kinder teil zu nehmen, die keinerlei Berührungsängste haben und einen mit offenen Armen empfangen. Eve hat natürlich auf dem direktesten Weg den Kindergarten heimgesucht, während ich mich wohl (wie soll’s anders sein) in den sportlichen Teil einklinken werde. Hier gibt’s sowohl einen Volleyball- , Basketball-, als auch einen Fußballplatz und – kaum ausgepackt -losgelegt nach unserer Ankunft hatte ich mit Badmintonspielen – einer ausgesprochen beliebten Sportart hier in Thailand – wobei ich immer noch eingeschränkt agiere, da ich noch unter den Wunden am Fuß leide, die ich mir während eines Schnorchelausfluges beim Kontakt mit Korallen zugezogen habe und die einfach nicht verheilen wollen.

Luxusmädels auf Backpacker-Tour …

ein Gastkommentar von Barbara und Luisa Seekamp

Wir, Barbara und Luisa, befinden uns jetzt auf der letzten gemeinsamen Etappe unserer Reise mit Rolf und Eve, bevor sich in Bangkok unsere Wege trennen. Rucksack schleppen, kaltes Wasser in der Dusche, Stehklo, klappernde Fenster, Ungeziefer (zudem auch die fiesen Sandfliegen gehören) und unbekannte Reisewege – nur unter Anleitung der erfahrenen Backpacker konnten wir dies meistern. 2 Wochen auf Koh Phangan liegen nun hinter uns. Es war wie im Paradies. In harmonischer Atmosphäre verbrachten wir unsere Tage und Nächte: traumhafte Strände, türkises Wasser, blauer Himmel, warme Regenschauer und fantastisches Thaifood gehören ebenso dazu, wie die Full Moon Party. Besonderheiten, die wir ohne Rolf und Eve nur schwer genießen konnten, waren die Tauchgänge am Sail Rock sowie der Elefantenritt durch den Dschungel.

Gut gerüstet werden wir jetzt Bangkok in eigener Regie bewältigen.

Wir freuen uns aufs Wiedersehen in Köln und werden ein perfektes Dinner auf thailändisch zubereiten.

Wir wünschen euch eine schöne Weiterreise ohne Anhängsel.
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Mit der Bahn von Surat Thani nach Bangkok

Wir hatten die Wahl wieder zurück nach Bangkok mit dem Flieger oder der Bahn zu reisen – wir haben uns für letzteres entschieden, da der abenteuerliche Faktor in diesem Falle einfach interessanter war und wir noch eine gemeinsame Fahrt mit Barbara und Luisa unternehmen wollten, bevor sich unsere Wege in Bangkok endgültig trennen würden.

Tickets für den Nachtzug mit Schlafabteil hatten wir schon ein paar Tage vorher besorgt. Der Transfer von Ko Pha Ngan mit Fähre – inkl. Joint Ticket 😉 – und Bus klappte reibungslos und der Waggon ward auch schnell gefunden. Gegen 21 Uhr kam dann auch der Schaffner vorbei und hatte in kürzester Zeit mit geübtem Griff alle Sitze des Waggons umgebaut, die Betten bezogen, die Vorhänge montiert und eine gute Nacht gewünscht. Das Ganze erwies sich als ausgesprochen komfortabel, die Abteile wurden stündlich vom Müll befreit und auch die Toiletten waren bis zum Ende benutzbar – so luxuriös hatten wir uns das nicht vorgestellt. Nur Nachts wurde uns klar, dass wir uns in keiner Magnetschwebebahn befanden, da es rumpelte und pumpelte wie ein Hanomag auf der Buckelpiste …

Aber letztlich sind wir wohlbehalten, teilweise unausgeschlafen, in Bangkok angekommen, wo sich unsere Wege dann trennten: Barbara und Luisa noch für ein paar Tage zum »Shoppen« nach Bangkok, bevor es nach Köln zurück geht und Eve und ich noch für knapp 2 Wochen nach Chiang Mai im Norden Thailands und Bangkok, bevor dann auch wir die Rückreise antreten müssen …

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Unsere Stationen auf Ko Pha Ngan

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Ko Pha Ngan

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Longtail Beach Resort: 9.769567, 100.063106
Chaloklum: 9.790588, 99.996217
Than Sadet: 9.748817, 100.075064
Full Moon Party: 9.676988, 100.068119
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Longtail Beach Resort
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Longtail Beach Resort Ban Tai Surat Thani Thailand
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Chaloklum
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Wattana Resort Ko Pha-ngan Surat Thani Thailand
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Than Sadet
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Mai Pen Rai Bungalows Koh Phangan Ban Tai Surat Thani Thailand
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Full Moon Party
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Haad Rin Ban Tai Surat Thani Thailand

Thai Küche

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Eine gute Woche liegt mittlerweile hinter uns und es bestätigt sich immer mehr, dass die thailändische Küche zu einer meiner Favoriten geworden ist. Die immense Vielfalt an Gewürzen in Verbindung mit den Currys in Kombination mit Pork, Chicken oder Vegetables ist immer wieder ein Highlight. An die überall präsente Schärfe haben wir uns (bzw. unsere Schleimhäute) langsam gewöhnt, auch wenn sie uns allabendlich immer noch die Schweißperlen auf die Stirn treibt und brennende Lippen hinterlässt.

Alleine *Som Tam*, ein Salat aus grünem Papaya, Spargelbohnen, Tomaten, Palmzucker, Limetten, Nüssen, Fischsoße, Knoblauch, Chilis und vielen Gewürzen bringt soviel Geschmack und Schärfe (im Original für uns wohl nicht genießbar) mit, dass er mittlerweile ein fester Bestandteil unseres allabendlichen Festmahls ist, bei dem wir immer viele verschiedene Gerichte bestellen, diese auf dem Tisch verteilen, sodass jeder bei jedem naschen kann. Dazu fließt reichlich *Singha* – das einheimische Bier – und nach all der Völlerei (dazu noch ernährungsphysiologisch korrekt, da mit viel Gemüse, Gewürzen und wenig Fett) kommt noch ein anderer positiver Effekt dazu: die Rechnung. Vier Personen sind rundum satt und zufrieden und bezahlen für Alles ca. 1000 Baht = 25 Euro !!!

Eine kleine Auswahl …

Som Tam Grüner Papaya Salat
Pad Kaprow Rad Kao Gebratene Chilies, Basilikum und Eier
Gai Pad King Rad Kao Gebratenes Hühnchen mit Ingwer

… und alles wahlweise mit Schwein, Hühnchen, Tofu oder rein vegetarisch …