Palawan Teil 2, El Nido

Das Nörgeln geht weiter … 😉

Nach einer Woche intensivster Regenfälle (obwohl erwartbar kann es einem auf’s Gemüt schlagen) wird uns heute (Sonntag) die Sonne die Seele küssen und genau an diesem Tag haben wir uns zum »Island-Hopping« angemeldet – eine weise Entscheidung. Hier auf den Dutzenden von vorgelagerten Inseln des Bacuit-Archipels gibt es überall zwischen den Felsformationen kleine Sandbuchten und Lagunen, in denen man wunderbar Schnorcheln kann und es gibt in El Nido auch jede Menge Veranstalter, die entsprechende Tagestouren mit Verpflegung anbieten. Das Boot wurde von unserem Vermieter besorgt (mittlerweile wohnen wir in einem sehr schönen Lodge Maculay direkt am Strand mit Blick auf das Archipel) und drei auch im Lodge wohnende Chinesen waren mit dabei.

Die erste Station war »Little Lagoon«, eine kleine Bucht, die nur schwimmend durch eine kleine Felsöffnung erreicht werden kann (daher gibt es davon keine Bilder, da eine Unterwasserkamera noch nicht zu unserem Equipment gehört). Taucherbrille an und rein ins klare Wasser. Um mich herum machte es ansonsten nicht so viel »Platsch« und ich wunderte mich, warum ich plötzlich umgeben war von lauter orangefarbenen Lifebelts. Die Erklärung: Die Asiaten um uns herum (in diesem Falle Chinesen, Koreaner und Japaner) können alle nicht schwimmen und trauten sich nur mit den Lifebelts ins Wasser. Es sah aus wie nach dem Untergang der Titanic: Überall kleine auf und ab hüpfende Rettungsinseln um mich herum, die teilweise sogar schwimmend von ihren Bootsmännern an der Leine hinter sich hergezogen wurden – ziemlich skurril.

Es ging weiter zur »Big Lagoon«, wo sich auch schon einige Boote tummelten (ich möchte nicht in der Hauptsaison hier sein). Hier gab es einen riesigen Grill, an dem immer 5-6 Bootsleute gleichzeitig ihre mitgebrachten frischen Fische und Fleisch brutzelten, um es anschließend mit Reis, frischen Salaten, frischem Obst und Soßen auf einem mitgebrachten Tisch nebst Tischdecke dekorativ zu servieren – ich sach nur: köstlich … und das Ganze in malerischer Ambiente.

Die letzte Etappe bildete dann die Insel »Shimitzu«, wo wir einen Schnorchelstop einlegten und ich die bunten Fischlein intensivst belästigte, da ich endlich meine Probleme mit den Nasennebenhöhlen, die bei mir immer voll Wasser laufen, sobald ich Brille und Schnorchel auf habe, in den Griff bekam, indem ich mir einfach die Nase permanent zuhalte. Ist zwar etwas lästig, da nur ein Arm zur Verfügung steht, aber Schmerzfreiheit bedeutet und mir das Wasser anschließend nicht stundenlang in Strömen aus der Nase läuft. Jetzt brauche ich mir nur noch eine Nasenklammer zu besorgen und dem unbeschwerten Schnorcheln steht nichts mehr im Wege – auch dank Timmy, der mir seine exzellente Brille zur Verfügung gestellt hat (Danke dafür!). In dem Zusammenhang auch ein Dankeschön an Eva, dank deren Brille Eve nur noch schnorchelnd im Meer anzutreffen ist.

Der ganze Tag war für uns ein richtiges Highlight und lies all die vergangenen verregneten Tage komplett in Vergessenheit geraten – Danke El Nido.

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El Nido

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Fortsetzung folgt …

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