Archiv für den Monat: Juli 2013

Garküchen

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Auf einen Tipp hin haben wir heute einmal unser vertrautes Restaurant gewechselt und sind in den Nähe gelegenen Ort Ban Thong Nai Pan in ein typisches Thairestaurant mit offener Küche und Plastikstühlchen, eben mit Allem ausgestattet, was nach unseren Maßstäben nicht für Qualität spricht, aber hier genau das Gegenteil bedeutet, nämlich lecker und preiswert – so war es denn auch … leckeres Gemüse im Tempurateig, perfekt gewürzte Hühnchen- und Schweinecurrys mit Nudeln oder Reis (teilweise höllisch scharf – das gab uns die Sicherheit, dass etwaige Bakterien auch keine Überlebenschance hatten) und natürlich eiskaltes Chang-Bier.

Zum Abschluss noch in die Strandbar inkl. Feuerjongleuren und chilliger Musik und als Absacker einen Margarita – so läßt’s sich aushalten …

Die richtige Wahl

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Wie in den meisten Fällen bei unseren Reiseplanungen hatten wir uns auch in diesem Jahr für die richtige Unterkunft entschieden. Das Longtail Beach Resort stellte sich als die beste Unterkunft in der Thong Nai Pan Bucht heraus. Nicht nur, dass hier ein ausgesprochen freundliches Personal arbeitet, die Bungalows einfach, aber liebevoll eingerichtet sind, die Preise ausgesprochen günstig sind, sondern auch das angeschlossene Restaurant die beste thailändische Küche im Umkreis anbietet. Noch überraschter war ich, als ich zum Frühstück einen äußerst leckeren Cappuccino serviert bekam, obwohl ich mich innerlich schon auf den sonst in den hiesigen Regionen üblichen Nescafé eingestellt hatte.

Da unsere weitere Reiseplanungen immer erst vor Ort statt finden, hatten wir im Vorfeld nur drei Übernachtungen gebucht, aber sofort den Wunsch gehegt, einige Tage länger zu bleiben. Dummerweise war aber Alles ausgebucht, sodass wir ins Dolphin Resort nebenan umziehen mussten, wir aber, da wir nach wie vor im Longtail frühstückten und zu Abend aßen, immer mit einem Ohr hinhörten, ob jemand absprang und ein Bungalow wieder frei würde. Und wir hatten Glück, packten umgehend wieder unsere Rucksäcke und zogen wieder um (sogar wieder in unseren alten Bungalow, die Kakerlaken erkannten uns auch wieder »kleiner Spass«).

Also bleiben wir hier jetzt noch bis Dienstag und spielen mit dem Gedanken weiter zur Nachbarinsel Koh Tao zu ziehen (obwohl wir mittlerweile immer mehr Meinungen hören, die uns davon abraten, da es idyllischer wie hier auf keinen Fall wird).

Ein verschärftes Brainstorming steht also an …

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Wir bleiben erst einmal hier …

Prinzipiell ist es ja nicht unangenehm mit 3 Mädels zu reisen, aber wenn diese dann dem Aktivitäts- und Bewegungsvirus erlegen sind, dazu noch täglich ihr Stretching-Jedöns machen, kann das hin und wieder ziemlich nerven – ich habe keine Lust, permanent von einem schlechten Gewissen geplagt zu sein – nur weil ich mich auf die kurzen Wege zwischen Strandliege und Bar beschränke, zumal in einem relativ geringen Tempo.
So war ich dann doch gezwungen, ein kleines Beachsoccer-Match gegen Barbara und Luisa (Eve betätigte sich derweil als Badenixe) zu initiieren, das nach einem harten, aber fairen Kampf gerecht mit einem Unentschieden endete. Dummerweise kam ich noch auf die Idee, ein bißchen Beachvolleyball im Sand spielen zu wollen, in der Hoffnung, dass es diesem durchtrainierten Hockeymädel reichen würde – Pustekuchen!
Ich brauche hier langsam die Unterstützung eines weiteren männlichen Wesen, um mich endlich über die wichtigen Dinge des Lebens »Fußball, Frauen und Bier« austauschen zu können … 😉
Ansonsten halten wir uns immer noch im Paradies auf – also im Longtail Beach Resort am Thong Nai Pan Beach auf Ko Pha Ngan – irgendwie wollen wir noch garnicht weg …

Der erste Tag auf Ko Pha Ngan

Mit der knappen Zeitspanne in Frankfurt war es nicht getan – es wurde sogar noch schlimmer, denn nach unserer Ankunft in Bangkok wartete eine riesige Menschenmenge auf die Abwicklung der »Immigration-Prozedur«, die sich über eine Stunde hinzog und wir plötzlich vor dem Problem standen, dass wir nach unserem einstündigen Transfer zum anderen Airport erst 30 Minuten vor Abflug ankommen würden und dann noch zum Check-In Schalter mussten – aber Nokair hatte seinen Samaritertag: Wir kamen mit, die anschließende einstündige Busfahrt klappte auch und selbst die Fähre rüber zur Insel soff unterwegs nicht ab und als dann noch ein Taxifahrer das Schild »Rolf« über seinem Kopf schwang, war nach einer dreißigstündigen Anreise unser Glück vollkommen, als wir unser Ziel, das »Longtail Beach Resort« endlich erreichten. Als Krönung entsprach dann auch noch unser ausgewähltes Resort vollkommen unseren Vorstellungen. Die Rucksäcke wurden in der Hütte abgestellt und ein köstliches thailändisches Abendessen inkl. diversen Chang-Bieren mit unseren bereits vor zwei Tagen angereisten Freunde Barbara und Luisa ließen uns beschwingt unter die Moskitonetze kriechen …

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Auf dem Weg nach Bangkok

Der Zwischenstop in Dubai gibt mir die Gelegenheit, das in den Blog zu stellen, was ich im Flieger geschrieben habe …

Mittlerweile sitzen wir im Flieger Richtung Dubai, aber vorher haben wir noch eine aufregende Zeit hinter uns gebracht, denn fast hätten wir unseren Flieger verpasst. Es fing damit an, dass der ICE nach Frankfurt wegen eines Defektes 45 Minuten Verspätung hatte und da wir wie so häufig unseren zeitlichen Spielraum knapp kalkuliert hatten, fehlte uns plötzlich einiges an Zeit. So standen wir im HBF und der Zug wollte und wollte einfach nicht los fahren – ich spielte in Gedanken schon mal die Szenarien bei einem verpassten Flug durch … Dann setzte er sich endlich in Bewegung. Die Zeit drängte, schließlich mussten wir in FRA noch per Bustransfer zum Terminal 2, schafften es aber kurz vor Schalterschluss zum Check-In. Tempo aufgenommen und zum Sicherheitscheck, Riesenschlange davor – ich wartete schon auf die Durchsage »Last Call für Mrs. Schuster und Mr. Bungarten …« Gottlob ging es zügig weiter, bis wieder das passierte, was wir jedes Mal bei der Schleuse erleben: Die Fluggäste sind immer total »überrascht«, dass man kein Metall am Körper, kein Taschenmesser, keine Getränke dabei haben darf und Notebook/Tablet raus nehmen muss und dann meint man noch, mit dem Sicherheitspersonal diskutieren zu müssen. Ich hätte ausflippen können, da ich vor meinem geistigen Auge den Flieger schon ohne uns abdüsen sah. Da waren Eves Probleme mit der Bordkarte auf dem iPhone nur eine kleine Randerscheinung dagegen – aber da ich jetzt im Flieger schreibe, scheint es ja noch mal gut gegangen zu sein …