Doch noch Athen

Ein Beitrag von Rolf

Unsere ursprünglich geplante Route lässt Athen eigentlich rechts liegen, aber wie das so ist mit unseren Planungen – wir halten uns auch gerne mal nicht daran.

Kurz umentschieden und einen 2-Tages-Trip in Athen auf dem Weg in den Norden eingeplant. Einfluss darauf hat auch unser steter Begleiter, das Buch „On the Road – Mit dem Campervan durch Griechenland“ genommen.

Daraus haben wir u.a. die Infos über einen Stellplatz in der Nähe zum Zentrum, die beste Pita-Bude und die Kontaktdaten für eine Free-Walking-Tour durch Athen. Unterwegs halten wir an einem der vielen Stände mit Angeboten aus der Umgebung an und decken uns mit Honig ein. Es sind immer wieder griechische Originale und die Kommunikation mit ihnen ist ein Abenteuer.

Athener sollen bekanntlich total verrückte Autofahrer sein. Wir meistern gelassen die engen und steilen Straßen ohne die Seitenspiegel einklappen zu müssen. Die lebensmüden Roller- und Motorradfahrer kommen aus allen Richtungen im Slalom überall durch. Doch es läuft irgendwie.

Der von den Autoren genannte Stellplatz unterhalb der Akropolis wird uns durch die verschärfte Gesetzeslage leider verwehrt, so kümmern wir uns um eine Alternative. Wir finden einen größeren Busparkplatz, der auch Camper erlaubt und finden so für 20 Euro/Nacht einen bewachten Übernachtungsplatz. Er liegt neben der Busstation und sind so in 30 Minuten im Zentrum – ideal.

Unser Weg führt uns zuerst zu „Souvlaki Kosta“, der legendärsten Pita-Bude in Athen. Seit Jahrzehnten gibt es hier Streetfood auf höchstem Niveau. Die Schlange der Anstehenden ist kürzer als erwartet. Diese winzige Bude, in der sich drei Mitarbeiter auf kleinstem Raum bewegen, hält was sie verspricht – die Souvlaki Pita ist köstlich. Und günstiger als ein Cappuccino.

Wir machen noch einen Bummel durch die Altstadt. Das dazu führt, dass Eve ein Leinen-Top findet, ich neue Flip-Flops und zusätzlich noch einen Termin beim Friseur für den nächsten Tag.

Der beginnt mit einer „Free-Walking-Tour“ durch Athen. Das haben wir schon in vielen Ländern so gemacht. Man lernt einiges Neues, bekommt viele Tipps und bezahlt im Anschluss so viel, wie man möchte – bisher waren wir immer sehr zufrieden. Akropolis (ohne sie direkt zu besichtigen), Plaka, Olympiastadion und viele geschichtliche Fakten bescheren uns einen dreistündigen kurzweiligen Vormittag.

Dann ist Beauty-Zeit für mich – der Friseurtermin steht an. Das Ebenbild von einem griechischen Adonis nimmt sich meiner an und macht aus mir wieder ein zivilisiertes Subjekt.

Von Athen haben wir nun genug gesehen, so dass wir lieber weiterfahren möchten und die schon bezahlte Übernachtung sausen lassen.

Gesagt – Getan … Die Halbinsel Pilion ist unser nächstes Ziel. Weiterlesen …


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